Windows 10 – Komma statt Punkt

Sie haben Windows 10 aufgespielt oder bei ihrem Windows Server 2012 /2008 nach einem Update auf einmal ein Komma als Dezimalzeichen?

Dann sind sie einer von vielen, die auf ihrem Kontoauszug auf einmal 100 mal mehr angezeigt bekommen. Doch leider wie so vieles im Leben, hat auch dieses einen “normalen” Grund.  Auch Excel und viele kaufmännische Software rechnen auf einmal falsch und alle SQL oder MySQL Anwendungen verlieren den Wert hinter dem Dezimaltrennzeichen.

Windows nimmt seit einiger Zeit, dass in Deutschland gebräuchlich Komma als Dezimalzeichen. Also 234,50.  In der Schweiz und Lichtenstein (ich glaube in allen Ländern ausser Deutschland) ist aber der Punkt gewünscht.  Dieser Fehler, seit 2012 an Microsoft gemeldet, ist aber auch im neuen Windows 10 oder bei Windows Server 2012 noch vorhanden, auch wenn man bei der Installation Deutsch/Schweiz wählt.

Langer Rede kurzer Sinn.

Schliessen Sie alle Programme.

Wechseln Sie in die Systemsteuerung dort auf Region. Wählen Sie oben den Reiter Formate und unten dann weitere Einstellungen: Hier finden Sie unter “Zahlen” das ungewünschte Komma, das Sie mit dem Punkt überschreiben und dann unter übernehmen oder OK speichern.

Bei uns mussten wir Windows nicht neu Starten, jedoch ist es empfohlen.

Die 4 Schritte im Bild

Komma_Statt_Punkt_1 Komma_Statt_Punkt_2 Komma_Statt_Punkt_3 Komma_Statt_Punkt_4

Jetzt klagen die Abzocker

Folgendes sind Annahmen vom Schreiber, nichts ist belegt und es gilt wie überall die Unschuldsvermutung.

Unser Blog ist seit 2008 hinten der Abofallen und Glückspiel-Mafia hinterher. Unsere Leser fragen und wir versuchten zu Antworten. Zusammen mit anderen befreundetet Blogs “füllten” wir das Internet mit Warnhinweisen. TV und Radiostationen gaben wir unsere Unterlagen, standen für Interviews gerade. Wir beantworteten E-Mail, alleine rund um das Thema outlets.de mehr als 28’500. In unserer Freizeit, ohne Vergütung und ohne auch nur einen Euro daran zu verdienen.  35 Personen haben in dieser Zeit (2008 bis 2013) dem Beluga59 Blog geholfen. Unseren Dank sei ihnen allen gewiss für die vielen geopferten Stunden, einzig zum Ziele, diese Abzockerei zu unterbinden. Mit der Buttonlösung wurde es dann etwas ruhiger.

Nun ist Rache angesagt.

Die, die von uns angegriffen, meist noch im Gefängnis sitzenden, planen nun ihren weiteren Werdegang nach der Haft und wohl  mit dem “ergaunerten” Geld aus der Vergangenheit werden die teuersten Kanzleien beauftragt ihren Namen rein zu waschen. Freundlich wird man darauf hingewiesen, dass es nicht von allgemeinen Interesse sein kann in den Betrugssache/Betrugsversuchen von  XX den Bürger YY namentlich zu erwähnen. Dieser sei sich der Schuld bewusst und wolle eine neues Leben beginnen.

Oder es kommt eine lapidare Aufforderung den Text “ABC” sofort zu ändern, da ein Amtsgericht am xx.xx.xxxx festgestellt hat, dass alles nur halb so schlimm gewesen sei. Es findet sich in unserer Welt immer ein Richter der die Dinge etwas anders sieht.

Dann folgt eine Lawine von Forderungen, die Texte oder Aussagen, Leserbriefe etc. betreffen die man doch gefälligst verschwinden lassen soll oder man sich dann einer Klage ausgesetzt sähe.  Beträge in 5 stelliger Höhe werden da angedroht. Eine Firma aus der Schweiz lies durch eine Kanzlei den Schaden der durch unseren Text entstanden sei, sogar schätzen und kam auf die bescheidene Summe von 350’000 Franken.

Einigt man sich dann mit den Kanzleien bzw. dem/den zuständigen RA’s, dass die Namen unkenntlich gemacht werden bzw. durch Sternchen ersetzt, erhält man von der klagenden Seite, eine  Art “Ok – Gut gemacht” um dann am Tag X von einem Land- oder Amtsgericht eine Klageschrift zu erhalten in der man dann auch gleich zu einer Zahlung von 250 bis 735 Euro aufgefordert wird.  Diese ist übrigens geschuldet ob zu recht oder zu unrecht gefordert.

Hübsche Welt in der wir leben.

Das die Kanzleien am längeren Hebel sitzen ist klar, welcher Blogbetreiber hat schon zig tausende von Euros um sich zu wehren. Und welcher deren Bürger mag sich noch entsinnen, dass er dank uns 200 Euro und mehr gespart hat.

So zeigt auch unsere Aufzeichnung am obigen Beispiel der E-Mails  mit Musterschreiben und Vertragskündigungen, von den 25’000 Bürgern hielten es gerade mal 871 für nötig sich zu bedanken.  Der Mensch ist so, wird ihm geholfen sind die anderen nicht mehr wichtig. Möchte hier aber noch Erwähnen dass wir einmal an den Starnberger See eingeladen wurden, Anreise/Hotel/Ausflug alles bezahlt. Waren superschöne  3 Tage Danke T.G vom Verlag X.

Und so wird es kommen wie es kommen muss, in wenigen Monaten wird niemand mehr richtig lesen können, was damals wirklich geschah. Das Internet vergisst wohl nichts, aber es wird Missbraucht um dass zu vergessen, was einmal wa(h)r gewesen.

Der Blogbetreiber von Beluga59.org

Obiges ist weder auf einen einzelnen Fall noch auf einen der von uns erwähnten Personen zu beziehen. Um hier nicht nochmals vor den Kadi gezogen zu werden, schauen Sie es bitte als eine Art Roman oder Märchen an.

Apple Music – Für Nutzer ein schlechtes Geschäft

Chip.de stellt am 9.7.2015 fest:

So teuer ist Apple Music. Im Artikel wird der Leser dann schnell aufgeklärt, dass ausser Apple und “etwas” die Musikindustrie, die Mehrheit der Menschen von diesem Angebot nicht profitieren kann.

Bei ganz vielen “Flatrate” Abos kann das Vergnügen auch bereits nach einem Tag zu ende sein.

Ein gelungener Kommentar von Markus Schmidt in der Chip >>>

mit einem erwähnenswerten Beisatz

Recht offensichtlich ist das Apple-Angebot ausreichend erfolgreich – bei Konkurrent Spotify wurde, so scheint es, auf jeden Fall schonmal präventiv der “Abo kündigen”-Button entfernt.

Wir meinen solange die Flatrate oder eben das Streaming von Musik im Monat mehr als 3 Euro kostet, lohnt sich ein solches ABO für 99% der Menschheit nicht.

Aber Apple Music wird Erfolg haben, Apple verkauf ja auch Uhren die kein Mensch braucht zu Preisen eines Marken-Computers und hat/hatte Erfolg, wenigstens bei den über 35 Jährigen. Seit einigen Tagen aber, hinkt auch hier der Verkauf merklich >>>. Das Fazit aus diesem Bericht ist dann sehr vielsagend.

Nur jeder 3 Apple Swatch Käufer würde seine “Swatch” seinen Freunden empfehlen

Zurück zu Apple Music

9,99 /14,99 Euro/Dollar oder 12.90/19,99 Schweizer Franken ist ein happiger Preis, um wohl ausgesuchte Musik zu hören, aber nichts zu besitzen.  Es mag auch niemanden überraschen, dass die Schweizer mal wieder fast 30% mehr bezahlen müssen (gegenüber dem $).

Positives gibt es aber auch bei Apple Musik. Ich fand bereits 5 schon lange gesuchte Titel, einen sogar im Original von 1968, auf der Streaming-Plattform die es sonst nicht zu kaufen gibt.  Ins Radio oder zu den Favoriten gezogen, nun für mich immer abrufbar. Ebenso sind extrem viele Zusatzinformationen zu Interpret und Aufnahme vorhanden, die man wohl auch sonst im Internet findet, aber eben hier schön geordnet vorfindet. Zumindest auf dem PC/Notebook.

Gerüchte um Apple:

Apple soll in diesen Tagen vermehrt iPhone ordern.

HELSANA – Die Abzocke bei verspäteter Zahlung

Vieles konnten wir schon lesen, vieles mussten wir hier schon schreiben, aber was die Versicherung-Gruppe Helsana (HSK) mit ihren Mitgliedern macht ist Abzocke hoch 3. Hier am Beispiel der Tochter Avanex

Unser Leser konnte eine Monatsprämie April nicht begleichen. Wollte, wie es halt bei vielen Menschen die nicht auf Rosen gebettet sind, nachholen. Bezahlte alle Folgeprämien weiter. Er war im Irrglauben dass ja so die offene Prämie April bezahlt würde und einfach die nächste vom Mai offen ist.

Klar – 18 Tage nach Zahlungsziel folgte die Erinnerung dann am 16.5. die Mahnung.  40 Franken wollen die Leutchen für die zwei Seiten Papier und die Prämie vom April. Das der Mai bereits bezahlt war interessiert diese wenig. Der Leser wurde sich nun bewusst, dass er nicht einfach weiter zahlen kann, sondern eben genau diese Rechnung vom April begleichen muss.

Unser Leser konnte noch nicht 2 Prämien miteinander bezahlen und so kam die zweite Mahnung.

Schlau wie die Helsana – Köpfe sind, machte man nun aus der 2. Mahnung ein “Rechtliches Inkasso, so kann man aus der einen Mahnung zwei Mahn – Positionen (Grund- und Zusatzversicherung) machen und 2 mal die Inkassogebühren verlangen. 100 Franken zusätzlich für eine Rechnung mit 2 Positionen und im Betrag von 225.30.

Lustig die Inkassogebühren für die Grundversicherung ist 60 Franken, die für die Zusatzversicherung 40.-. Man holt die Kohle aus der Masse der säumigen Prämienzahler. Verwerflich.. (Meinung des Autors.)

Für die um 2 Monate zu spät bezahlte Prämie April bezahlte unser Leser statt 225.30 satte 368.10 also fast 143 Franken. Dies obwohl (anzunehmend) bis hier hin lediglich eine Software 3 Briefe bzw. 8 Seiten aus dem Drucker warf und etwas Post-Taxe hinzukam. Da sind selbst die Mahn und Admin Entschädigungen des in der Schweiz berüchtigten Inkasso Intrum Justitia noch bescheiden.

Helsana_Abzocke_2015

Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, das die Zusatzversicherung, obwohl weiter bezahlt, nicht mehr gültig sei und er keinen Versicherungsschutz mehr habe.  Folgendes wurde ihm im Juli mitgeteilt, trotz bezahlten Prämien für Januar/Februar/März/Mai/Juni/Juli

Helsana_Abzocke_2015_2

Er ist also wegen der einen offenen Rechnung und trotz bezahlten Prämien in diesem Fall nicht mehr Unfall versichert.

Die HSK (und andere) machen es sich hier einfach. Um den internen Aufwand klein zu halten, machen sie aus der Jahresprämie (der Vertrag läuft über mind. 12 Monate) , 12 Einzelrechnung mit eigenem ESR. So kann die ganze Zahlungsabwicklung durch eine Software erledigt werden. Bleibt eine Zahlung aus dieser Kette aus ist der ganze Vertrag in Frage gestellt, aber nur was die Leistung der Kasse angeht. Mit diesem System ist eine monatlich wiederkehrende Überweisung ab Bankkonto (monatlich) nicht möglich man muss sich dem Lastschriftverfahren aussetzen um automatisch zahlen zu können, da jede Rechnung einen eigenen ESR hat.

Während die Leistung der Helsana auf die einzelne Rechnung (Monat) gestellt ist, sind die Zahlungen der Kunden auf den Jahresvertrag abgestellt. Dies erscheint dem Laien wohl als Paradox.  Der Kunde bezahlt alle Rechnungen auch den Monat Juli, ist aber nicht versichert weil er den Monat April nicht beglichen hat.

Für was das Herz in der Werbung der Helsana steht, weis wohl niemand so genau, aber eines steht fest, es steht nicht für den Kunden. Sich als Familienfreundlich zu titulieren ist dann schon fast der blanke Hohn. (Meinung des Schreibers)

Helsana_1

(c) by Helsana

Festhalten möchten wir hingegen, dass nichts dem Gesetz entgegen spricht, ausser:

Laut Gesetz müssen Krankenversicherer:

Die obligatorischen Krankenversicherer dürfen eine angemessene Entschädigung für ihre durch die verspätete Zahlung entstandenen Umtriebe verlangen. Und sie müssen diese Gebühr in ihren Versicherungsbedingungen erwähnen.

Die Helsana erwähnt wohl das Kosten anfallen aber nicht deren Höhe. 40 Franken sind laut K-Tipp für einen Aufwand von Knapp zwei mal 1.-  Franken aber sicherlich nicht angemessen.

Helsana brüstete sich ja bereit 2004 mit Ihrem Xerox System das für knapp 5 – 10  Rappen eine sw/Farbseite drucken kann, und 1,8 Millionen Blatt bei nur 4 Personen “raus lässt”. Wir nehmen an, dass Helsana sich in diesen 11 Jahren nicht verschlechtert hat.  (Quelle >>>). Nimmt man diese Zahlen und bedenkt dass die Helsana an drei Tagen Erinnerungen/Mahnungen druckt, erwirtschaftet man so schnell mal 1’8 Millionen durch administrative Kosten.

Wir möchten Sie nicht langweilen, liebe Leser, aber auch mit Raum-Miete, Personalkosten, Porto  und so weiter geht hier ein Brief mit knapp 1,10 raus. Die 40 Franken stehen hier in keinem Verhältnis zur erwähnten “angemessenen Entschädigung”.

Doch zurück zu unserem Leserbrief:

Anders als zum Beispiel die Intras (CSS Gruppe), verlangt die Helsana die Prämie zum Voraus, die Prämie April wird so zum Beispiel schon am 31. März fällig und wird bereits am 18. April erinnert. Bei Intras hat man den ganze April Zeit um zu bezahlen.

Für uns (und nur für uns natürlich) ist es eine Schande, genau bei den Menschen die den Franken zwei Mal umdrehen müssen, sich noch dumm und dämlich an den administrativen Kosten zu bereichern.  Darum von uns ein “pfui teufel” an die Adresse der HSK.

Da der Ausschluss aus der Versicherung vor der eigentlichen Betreibung erfolgt, also schon fast eine Erpressung, kann sich der Kunde auch nicht wehren. Erst hier vor dem Friedensrichter oder Richter könnte man die Mahnkosten bestreiten.  Bis zu dieser Zeit ist unser Leser aber unversichert.

Liebe Ärzte, Spitäler, Chiropraktoren, Physiotherapeuten, die ihr bei Helsana und CO immer so lange auf die Zahlungen wartet, ändert Eure Bedingungen und verlangt doch auch 40 und mehr Franken bei der Mahnung und nicht 6 bis 10 Franken wie ihr das bisher (vergeblich) tut.

Fraglich auch ob die der HSK nahe-stehenden KPT und Sanitas gleiche Wege gehen und bald ihre Mahnkosten angleichen werden, den gerade die KPT war bisher kundenfreundlich bei 10 Franken.

Informativ:

Zu den Mahngebühren zählen:

Portokosten für die Zahlungserinnerung, 1. Mahnung, letzte Mahnung und
Material (Papier, Briefumschlag für die Zahlungserinnerung, 1. Mahnung, letzte Mahnung)

Zu den Mahngebühren gehören nicht die Kosten für:

die Verwaltung, Personal und Technik

Da diese Kosten zu den Ausgaben für den allgemeinen Geschäftsbetrieb gehören und nicht auf den Schuldner abgewälzt werden dürfen.

In der EU sind Erinnerung und Mahnkosten bei 4 bis max 10 Euro pro Schreiben anzusetzen.

Laut Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) Art. 27 Abs. 3 dürfen die Kosten, die durch das Beauftragen eines Inkassobüros entstehen, nicht dem Schuldner übertragen werden.

Das OR erlaubt das Erheben von Verzugszinsen. Ein Verzugsschaden hingegen kann nur geltend gemacht werden, wenn der Aufwand höher ist als durch die Zinsen nicht schon gedeckt werden.

Die Concordia ist im gleichen Boot, auch hier können bis zur zweiten Mahnung 100 Franken anfallen und wie Concordia mitteilt, decke diese nur den Aufwand. Laut K-Tipp sind die Kosten inkl. Ausdruck für eine 2. Mahnung knapp bei einem (1)  Franken.  Diese Behauptung widerlegte die Concordia seit 2011 nie >>>

In den 874 Bedingungen und Zusatzbedingungen  findet man auf den Seiten der Helsana folgendes:

Mahnung und Betreibung

Indem Sie Ihre Rechnung pünktlich bezahlen, vermeiden Sie unnötige Gebühren und helfen uns, administrative Kosten zu sparen.

Die Krankenversicherer sind gemäss Bundesgesetz über die Krankenversicherung (Artikel 64a) verpflichtet, ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) einzufordern.

Ablauf Prämieninkasso – die Schritte im Mahn- und Betreibungsprozess

  1. Nach Ablauf der Zahlungsfrist erhalten Sie eine Erinnerung.
  2. Bleibt die Zahlung trotz Erinnerung aus, wird mit der anschliessenden Mahnung eine Gebühr fällig.
  3. Bleibt die Rechnung weiterhin offen, erhalten Sie von uns eine letzte Mahnung. Neben weiteren Mahngebühren erheben wir 5 Prozent Verzugszinsen.
  4. Das rechtliche Inkasso verlangt eine Trennung zwischen dem Mahnverfahren der Grundversicherung und der Zusatzversicherung. Deshalb erhalten Sie für die Zusatzversicherung ein separates Mahnschreiben. Dies verursacht wiederum Gebühren.
  5. Kommt es zu einer Betreibung, wird das Betreibungsamt die Schuld einfordern. Den ausstehenden Betrag müssen Sie danach über das Betreibungsamt begleichen.

031 518 19 21 Sperren ist das beste

Die wohl frechste Nummer in der Schweiz ist die Nummer 031 518 19 21. Sie gehört gleich vorweg auf jedem Telefon gesperrt.

Auf jeglichen Einwand hin, wird das Programm runter “geschwatzt”. Auf den Hinweis “man habe einen Stern (*) und wünsche keine Werbeanrufe” wird einem dann mitgeteilt, dass dies für “SIE”, also die Anrufer, nicht gelte.  Man lebe hinter dem Mond, wenn man sich nicht informieren wolle, was für gewaltige Einsparungen bei der Krankenkasse gemacht werden könne, zum Beispiel mit Ausschluss Schwangerschaft (ach ja ich bin männlich) .

Heute erzählte mir jemand er komme von der schweizerischen Krankenkasse Vereinigung und murmelt unverständlich santesuisse, und habe den Auftrag, mir mitzuteilen, dass ich zuviel Prämie bezahlt habe. Ich soll doch bitte in den Unterlagen nach meiner Vertragsnummer suchen und die Kasse angeben.  Dann könne er mir den Betrag nennen und überweisen. Das grenzt dann schon an Betrug, zumindest am Versuchten. Die Nummer 031 518 19 21. Ob nach der Angabe der Vertragsnummer noch die Bankdaten erfragt würden, konnten wir nicht feststellen, da wir auflegten.

Auf unserer Fax-Nummer, wird täglich bis zu 5 Mal angerufen, jedesmal wird das Gerät aus dem “Tiefschlaf” geweckt um blöd vor sich hin zu bimmeln. Auf fast alle unserer Handynummern derweil täglich.

Da diese Call-Center Umsatz generieren, ist es den Providern auch Scheissegal, wenn man solche Betrügereien meldet. Auch die Krankenkassen mit ihrem “Vermittler” – Bonus könnten endlich mal aufhören solche Prämien auszurichten.

Dies ist hier wohl ein Schweizer- Problem, aber in Deutschland und Österreich ist es nicht besser.

Der kleine Tipp aus einem Forum, man soll abnehmen, warten bis jemand etwas spricht (sonst hört es nur der Computer) und dann reinpfeifen, überlege ich mir nun wirklich. Aber das geht dann wohl unter “vorsätzliche Körperverletzung”.

Panoramafreiheit- Bald werden Fotos schwarz

Neben Griechenland, gibt es tatsächlich noch andere Themen die innerhalb des EU-Parlaments behandelt werden..

271px-Bundeskanzleramt_Berlin_3_-_blacked_out_art_and_architecture[1]

Am 6 Juli 2015 will man in der EU folgenden kleinen Satz ändern.

…die Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an öffentlichen Orten platziert sind,  ist gestattet

Neu aber soll dieser heissen

…die gewerbliche Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an physischen öffentlichen Orten platziert sind, immer an die vorherige Einwilligung der Urheber oder sonstigen Bevollmächtigten geknüpft sein soll

Die Panoramafreiheit ist bereits in einigen Ländern beschnitten.  Hier überlesen viele private “Knipser” dass “die gewerbliche Nutzung” ein sehr weiter Begriff ist und es auch sie treffen kann, wenn sie das nächste Mal ein Foto von Ihren Ferien veröffentlichen.  Ganz besonders treffen würde es  zum Beispiel Wikipedia, viele im Internet erhältliche Sprachkurse, deren Bilder meist an öffentlichen Plätzen aufgenommen wurde, Zeitungen und viele viele öffentliche Medien.

Wikipedia ruft desshalb dringend alle EU Bürger auf, sofort einzugreifen.

Wir unterstützen dieses Anliegen

(c) alle Bilder by Wikipedia

Win32/KipodToolsCby ein bösartiges Werkzeug

In den letzten 48 Stunden erhalten wir sehr viele Meldungen im Forum, dass Leser durch den aktiven Viren und Spamschutz auf den BrowserModifer win32/kipodtoolscby hingewiesen wurden.

Das zeigt, oder lässt erahnen, dass dieser Browser-Killer wieder im Umlauf ist. Er hat bereits im Dezember 2014 zu vielen langsamen Internetverbindungen und einem offenen System geführt.

Der Code wurde aber anscheinend nur unwesentlich verändert, den sogar der Hauseigene Windows-Defender erkennt ihn sofort.

win32_kipodtoolscby

Also Virensoftware eventuell wieder aktualisieren und schwupp ist er weg ??

Laut einigen Foren-Einträgen ist es nicht mit dem Entfernen  getan. Meist ist der Code selbst in einem Programm oder Spiel versteckt und aktiviert sich wieder selber. Gewarnt wird einheitlich von den Tools die in google ganz oben stehen und gratis ein Remove Tool anbieten.

Der Trojaner verändert Browsereinstellungen und führt via vermeintlichem Google Resultat zu falschen Seiten. Das er Tastatur-Codes weiter sendet konnten wir nicht nachvollziehen, wird aber in einigen Foren behauptet.

Microsoft schreibt im Januar 2015 dazu folgendes >>>