Maestro – Aktion 1 mal einkaufen 2 mal bezahlen

Wiedereinmal wurden in der Schweiz den Bankkunden die via Maestro/Ec-Karte bezahlt haben, ihre Einkäufe zweimal abgebucht.

Nicht weiter schlimm wenn es kleine Beträge sind, aber Ende Monat und nach dem Wochenende kann manch einer heute eventuell nicht verstehen warum sein Konto im minus ist.

DoppelBuchungen_Maestro

 

Wir denken, dass der Betrag dann im Verlauf der Woche wieder korrigiert wird.

Kann ja nicht sein, dass hier ein Migros-Bank Kunde der im COOP einkauf gestraft wird. Genügt schon dass die Migros-Bank bei jedem Fremdbezug 2 Franken zuschlägt, seit neustem, und so beim normalen Lohnbezüger der einmal wöchentlich Geld bezieht 100 Fränkli im Jahr einverleibt. Wohlverstanden zu den monatlichen Kosten.  Da die Migros-Banken nicht gerade überall zu finden sind, ein schlechter Dienst am Kunden. Nun man kann ja wechseln.

 

Wuala schliesst seine Pforten

Etwas kurzfristig teilt Wuala seinen Benutzern mit, das der Online-Dienst per 30. September nicht mehr zum SPEICHERN zur Verfügung steht. Für den zahlenden Kunden oder Software-Hersteller der diesen Dienst fix als Backup-Lösung anboten, eine sehr kurze Zeit. Wuala wurde in der Schweiz einst als “Sicherer” Speicher gelobt.  Jedoch kam der Dienst in den letzten Monaten stark unter Beschuss.

Nun wird dem Kunden folgendes Mitgeteilt, wir meinen etwas beschämend dieser Abgang.

Wir kündigen heute an, dass wir beabsichtigen, den Dienst Wuala Sicherer Cloud Speicher einzustellen. Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Termine:

17. August 2015 Keine weiteren Vertragsverlängerungen und kein weiterer Erwerb von Speicherplatz
30. September 2015 Der Wuala-Dienst stellt um auf Nur-Lese-Betrieb (read-only)
15. November 2015 Der Wuala-Dienst wird beendet und alle in der Wuala-Cloud gespeicherten Daten werden gelöscht

Als Alternative wird vorgeschlagen:

Tresorit – einem Anbieter von Ende-zu-Ende verschlüsseltem Cloudspeicher für Unternehmen und Privatanwender

Micrsosoft lanciert docs.com

Microsoft bewirbt seinen neuen Dienst docs.com folgendermassen:

Teile dein Wissen mit der Welt

PowerPoint, Word, Excel, Office Mix, PDFs und Sways unbegrenzt und kostenlos, immer perfekt formatiert.

Grenzenlos soll der Speicher sein, der dem registrierten Ms-Office Nutzer zur Verfügung steht. Klingt doch Super, endlich mal eine Möglichkeit um seine Beiträge die die ganze Welt Wissen sollte, ins Web zu stellen und dies ohne die üblichen Probleme von Darstellung/Fonts und Bildern. Einfach das Doc(x) hoststellen fertig. Wenn nicht anders angegeben ist es für die ganze Welt frei und kann auch von jedem runtergeladen werden. Letzteres kann man verbieten.  Dies geht mit Word, Excel und selbst Power-Point Präsentationen sollen möglich sein.

Docs_Sway_Microsoft

Integriert ist Disqus.  Jeder der Disqus abonniert, kann an der Unterhaltung teilnehmen. Dies bedeutet dass mehrer Nutzer an einem Dokument arbeiten können. Nein nicht als Kommentar wie in WordPress, direkt im Dokument selber und zu jeder Zeit im Internet aktualisiert.  Zu sehen sind auf der Startseite einige Besipiele, veröffentlich wird auf https.\\

Kurzer Test. Wir laden ein Word.docx hoch mit Aufzählungen, Bilder, formatiertem Textfeld und so weiter.  Ran an einen Mac und das Dokument angeschaut. Tatsächlich alles 1:1 zu lesen. Noch spannender wird das ganze aber, wenn man das ganze mit Microsoft SWAY erstellt. Denn nun soll der Beitrag auch auf Smartphone, Tablet und unter welchem Browser/Gerät auch immer, automatisch im richtigen Format/Grösse dargestellt werden.

Hier sind wohl die Formatierungen wieder sehr eingeschränkt, aber es lässt sich mit etwas Übung wirklich etwas schönes darstellen.

Bei Microsoft Sway und docs verliert man natürlich nicht das geistige Eigentum an seinen Werken, aber man übergibt viele Rechte an den Betreiber.  So ist aller Freude zum trotz das lesen der AGB allen Nutzern anzuraten. Und mehr als je ist abzuklären was man hier hochstellt. Fotos und Texte, ja auch Zahlen von Firmen müssen in Deinen Rechten sein, oder Du zeigst das Copyright an. Aufgepasst wenn Du ganze Abschnitte kopierst um über ein Thema zu diskutieren.  Aber all dies ist mit jedem Dienst der Fall, der Dir das veröffentlichen im Internet erlaubt und es gilt als Allgemeinwissen, was man darf und was nicht. Abmahnungen sind sonst vorprogrammiert.

Fazit:

Wir  können nichts schlechtes an Microsoft docs.com sehen. Wer sich der Bedingungen bewusst ist, kann hier endlich ohne grosse Probleme auch mal einen formatierten Bericht hochstellen, die Resultate aus dem letzten Vereinsergebnis, oder was auch immer.  Auch beim Dienst von SWAY, ebenfalls aus dem Hause Microsoft, gibt es nicht negatives zu berichten. Darum liebe Leser, wenn Ihr eine “Stolperfalle” seht meldet es uns und unseren Lesern.

Windows 10 – Komma statt Punkt

Sie haben Windows 10 aufgespielt oder bei ihrem Windows Server 2012 /2008 nach einem Update auf einmal ein Komma als Dezimalzeichen?

Dann sind sie einer von vielen, die auf ihrem Kontoauszug auf einmal 100 mal mehr angezeigt bekommen. Doch leider wie so vieles im Leben, hat auch dieses einen “normalen” Grund.  Auch Excel und viele kaufmännische Software rechnen auf einmal falsch und alle SQL oder MySQL Anwendungen verlieren den Wert hinter dem Dezimaltrennzeichen.

Windows nimmt seit einiger Zeit, dass in Deutschland gebräuchlich Komma als Dezimalzeichen. Also 234,50.  In der Schweiz und Lichtenstein (ich glaube in allen Ländern ausser Deutschland) ist aber der Punkt gewünscht.  Dieser Fehler, seit 2012 an Microsoft gemeldet, ist aber auch im neuen Windows 10 oder bei Windows Server 2012 noch vorhanden, auch wenn man bei der Installation Deutsch/Schweiz wählt.

Langer Rede kurzer Sinn.

Schliessen Sie alle Programme.

Wechseln Sie in die Systemsteuerung dort auf Region. Wählen Sie oben den Reiter Formate und unten dann weitere Einstellungen: Hier finden Sie unter “Zahlen” das ungewünschte Komma, das Sie mit dem Punkt überschreiben und dann unter übernehmen oder OK speichern.

Bei uns mussten wir Windows nicht neu Starten, jedoch ist es empfohlen.

Die 4 Schritte im Bild

Komma_Statt_Punkt_1 Komma_Statt_Punkt_2 Komma_Statt_Punkt_3 Komma_Statt_Punkt_4

Jetzt klagen die Abzocker

Folgendes sind Annahmen vom Schreiber, nichts ist belegt und es gilt wie überall die Unschuldsvermutung.

Unser Blog ist seit 2008 hinten der Abofallen und Glückspiel-Mafia hinterher. Unsere Leser fragen und wir versuchten zu Antworten. Zusammen mit anderen befreundetet Blogs “füllten” wir das Internet mit Warnhinweisen. TV und Radiostationen gaben wir unsere Unterlagen, standen für Interviews gerade. Wir beantworteten E-Mail, alleine rund um das Thema outlets.de mehr als 28’500. In unserer Freizeit, ohne Vergütung und ohne auch nur einen Euro daran zu verdienen.  35 Personen haben in dieser Zeit (2008 bis 2013) dem Beluga59 Blog geholfen. Unseren Dank sei ihnen allen gewiss für die vielen geopferten Stunden, einzig zum Ziele, diese Abzockerei zu unterbinden. Mit der Buttonlösung wurde es dann etwas ruhiger.

Nun ist Rache angesagt.

Die, die von uns angegriffen, meist noch im Gefängnis sitzenden, planen nun ihren weiteren Werdegang nach der Haft und wohl  mit dem “ergaunerten” Geld aus der Vergangenheit werden die teuersten Kanzleien beauftragt ihren Namen rein zu waschen. Freundlich wird man darauf hingewiesen, dass es nicht von allgemeinen Interesse sein kann in den Betrugssache/Betrugsversuchen von  XX den Bürger YY namentlich zu erwähnen. Dieser sei sich der Schuld bewusst und wolle eine neues Leben beginnen.

Oder es kommt eine lapidare Aufforderung den Text “ABC” sofort zu ändern, da ein Amtsgericht am xx.xx.xxxx festgestellt hat, dass alles nur halb so schlimm gewesen sei. Es findet sich in unserer Welt immer ein Richter der die Dinge etwas anders sieht.

Dann folgt eine Lawine von Forderungen, die Texte oder Aussagen, Leserbriefe etc. betreffen die man doch gefälligst verschwinden lassen soll oder man sich dann einer Klage ausgesetzt sähe.  Beträge in 5 stelliger Höhe werden da angedroht. Eine Firma aus der Schweiz lies durch eine Kanzlei den Schaden der durch unseren Text entstanden sei, sogar schätzen und kam auf die bescheidene Summe von 350’000 Franken.

Einigt man sich dann mit den Kanzleien bzw. dem/den zuständigen RA’s, dass die Namen unkenntlich gemacht werden bzw. durch Sternchen ersetzt, erhält man von der klagenden Seite, eine  Art “Ok – Gut gemacht” um dann am Tag X von einem Land- oder Amtsgericht eine Klageschrift zu erhalten in der man dann auch gleich zu einer Zahlung von 250 bis 735 Euro aufgefordert wird.  Diese ist übrigens geschuldet ob zu recht oder zu unrecht gefordert.

Hübsche Welt in der wir leben.

Das die Kanzleien am längeren Hebel sitzen ist klar, welcher Blogbetreiber hat schon zig tausende von Euros um sich zu wehren. Und welcher deren Bürger mag sich noch entsinnen, dass er dank uns 200 Euro und mehr gespart hat.

So zeigt auch unsere Aufzeichnung am obigen Beispiel der E-Mails  mit Musterschreiben und Vertragskündigungen, von den 25’000 Bürgern hielten es gerade mal 871 für nötig sich zu bedanken.  Der Mensch ist so, wird ihm geholfen sind die anderen nicht mehr wichtig. Möchte hier aber noch Erwähnen dass wir einmal an den Starnberger See eingeladen wurden, Anreise/Hotel/Ausflug alles bezahlt. Waren superschöne  3 Tage Danke T.G vom Verlag X.

Und so wird es kommen wie es kommen muss, in wenigen Monaten wird niemand mehr richtig lesen können, was damals wirklich geschah. Das Internet vergisst wohl nichts, aber es wird Missbraucht um dass zu vergessen, was einmal wa(h)r gewesen.

Der Blogbetreiber von Beluga59.org

Obiges ist weder auf einen einzelnen Fall noch auf einen der von uns erwähnten Personen zu beziehen. Um hier nicht nochmals vor den Kadi gezogen zu werden, schauen Sie es bitte als eine Art Roman oder Märchen an.

Apple Music – Für Nutzer ein schlechtes Geschäft

Chip.de stellt am 9.7.2015 fest:

So teuer ist Apple Music. Im Artikel wird der Leser dann schnell aufgeklärt, dass ausser Apple und “etwas” die Musikindustrie, die Mehrheit der Menschen von diesem Angebot nicht profitieren kann.

Bei ganz vielen “Flatrate” Abos kann das Vergnügen auch bereits nach einem Tag zu ende sein.

Ein gelungener Kommentar von Markus Schmidt in der Chip >>>

mit einem erwähnenswerten Beisatz

Recht offensichtlich ist das Apple-Angebot ausreichend erfolgreich – bei Konkurrent Spotify wurde, so scheint es, auf jeden Fall schonmal präventiv der “Abo kündigen”-Button entfernt.

Wir meinen solange die Flatrate oder eben das Streaming von Musik im Monat mehr als 3 Euro kostet, lohnt sich ein solches ABO für 99% der Menschheit nicht.

Aber Apple Music wird Erfolg haben, Apple verkauf ja auch Uhren die kein Mensch braucht zu Preisen eines Marken-Computers und hat/hatte Erfolg, wenigstens bei den über 35 Jährigen. Seit einigen Tagen aber, hinkt auch hier der Verkauf merklich >>>. Das Fazit aus diesem Bericht ist dann sehr vielsagend.

Nur jeder 3 Apple Swatch Käufer würde seine “Swatch” seinen Freunden empfehlen

Zurück zu Apple Music

9,99 /14,99 Euro/Dollar oder 12.90/19,99 Schweizer Franken ist ein happiger Preis, um wohl ausgesuchte Musik zu hören, aber nichts zu besitzen.  Es mag auch niemanden überraschen, dass die Schweizer mal wieder fast 30% mehr bezahlen müssen (gegenüber dem $).

Positives gibt es aber auch bei Apple Musik. Ich fand bereits 5 schon lange gesuchte Titel, einen sogar im Original von 1968, auf der Streaming-Plattform die es sonst nicht zu kaufen gibt.  Ins Radio oder zu den Favoriten gezogen, nun für mich immer abrufbar. Ebenso sind extrem viele Zusatzinformationen zu Interpret und Aufnahme vorhanden, die man wohl auch sonst im Internet findet, aber eben hier schön geordnet vorfindet. Zumindest auf dem PC/Notebook.

Gerüchte um Apple:

Apple soll in diesen Tagen vermehrt iPhone ordern.