Ricardo – Texte dürfen in die irre führen.


Mein Freund und Nachbar wollte im Ricardo.ch  2 Tickets für das Konzert Red Hot Chilli Peppers kaufen.

Da war ein Angebot von eertur, welches verlockend klang. 2 Tickets – Stehplatz für 180 Franken. Das Inserat konnte verleiten…

mein Freund meinte hier 2 Tickets zu Total 180 zu erstehen, und der Anbieter verkaufe 2 mal 2 Tickets.

Den auch im nachfolgenden Text stand;

 

Bei den Erklärungen fand man sogar explizit den Hinweis:

Wenn man dies alles überfliegt, könnte man der Meinung sein, dass die beiden Tickets für diesen Preis angeboten werden.

Wie anders kann man den Satz “Pro Stück Preis für 2 Tickets”

Mein Freund bot zum ersten 180 Franken. Sein Gebot wurde am 7.7.2011 überboten, dies 3 Tage nach seinem ersten Gebot.

Die Meldung im E-Mail Postfach verleitete ihn sofort nochmals zu bieten, so bot er nun 185.-  und stellte das oberste Gebot auf 250.-

Er Gewann überraschend zum Preis von 190.- die vermeintlichen beiden Tickets. (Die Tickets kosten normal 85 Franken pro Stück)

Sofort wurde bezahlt und auch sofort geliefert, jedoch im Kuvert war zu seiner Überraschung nur 1 Ticket zu finden.

Mein Freund fühlte sich zu Recht  “voll verarscht”  und meldete der Ricardo.ch das er sich betrogen fühlt. Diese melden auf seinen Einwand, dass am 7,7.2011 ein Leser beim Anbieter erfragte ob es sich um 2 oder 1 Ticket handle und der Verkäufer meldete dass es sich um 1 Ticket zu diesem Preis handle. Dieses Post wurde aber nach dem ersten Gebot eröffnet. Beim 2 Gebot hat mein Freund dies nicht mehr durchgelesen. Es gab für ihn auch kein Zweifel.

Nachträglich kann man sagen, wer genau liest und versteht, dass die Anzeige wohl extra darauf abzielte die Interessierten zu täuschen, mag hier wohl die Klage nicht verstehen. Aber Anzeigen sollten auch bei Ricardo.ch eindeutig sein den es gibt auch Gelegenheitskäufer die auf solche “Fehler” rein fallen können. Übrigens meldete sich die Verkäuferin auch auf mehrere Telefonate  & Mail nicht.

Die Moral der Geschicht: Faule Eier bieten nicht.

2 Antworten zu “Ricardo – Texte dürfen in die irre führen.

  1. Hallo Daniel,

    mir ist etwas sehr Ähnliches auf Ricardo.ch passiert:Ich habe zu einem hohen Preis gebrauchtes Porzellan von einer privaten Anbieterin gekauft. Diese hat es derart schlecht verpackt, dass viele Teile zerbrochen bei mir ankamen. Leider war es mir nicht einmal möglich diese Verkäuferin negativ zu bewerten, da sie darauf verwiesen hat, dass sie für den Transport keine Haftung übernehme. Auf diese Weise ist es antürlich einfach auch bereits beschädigte Artikel zu verkaufen -man hat ja nichts zu befürchten. Ricardo.ch hat die negative Bewertung sofort gelöscht und das obwohl sie sachlich formuliert war und keine Beleidigungen enthielt.

    Mal ehrlich, beschädigtes Porzellan haben wir doch alle irgendwo zu Hause stehen. Ob wir das jetzt nun bei Ricardo.Ch einstellen oder nicht hängt doch alleine von unseren Moral- und Wertvorstellungen ab. Skrupellosen Personen öffnet sich doch somit bei Ricardo.ch ein weites Feld für einen Betrug.

    Als Käufer_in wissen Sie auch nie, was sich hinter diesen 100% verbirgt. Misstrauisch sollte man allerdings werde, wenn die Kundenzufriedenheit irgendawnn die 100% überschreitet. Vielleicht kommt das ja bei Ricardo.ch als Nächstes: Das wäre doch ein Slogan: Nur Ricardo.ch hat eine Kundenzufriedenheit von 120%! Ha!

    Ricardo.ch verhält sich in dieser Hinsicht genau wie die untergegangene DDR in Bezug auf faschistische Umtriebe. Wurden vietnamesische Gastarbeiter_innen von
    Neonazis angegriffen, hat man die betreffenden Gastarbeiter nach Vietnam zurückgeschickt und denFfall unter den Teppich gekehrt, da die DDR doch ein Land ohne Faschismus war. In Analogie hierzu vertuscht Ricardo.ch die Spuren eines vermeintlichen Betrugs, damit nach außen hin das Bild gewahrt wird, dass so etwas wie Betrug auf Ricardo.ch nicht vorkommt. Betrug ist ja schließlich auch verboten:))

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