Anklage gegen Alexander H. wegen versuchten Betrugs abgewiesen.


Amtsgericht und Landgericht Rostock haben die Anklage auf versuchten Betrug in mind. 12 Fällen gegen Alexander H. abgewiesen.

Es ging darum ob der Angeschuldigte, Rechnungen einforderte, auch wenn gar keine Anmeldung vor lag. Man warf ihm vor, Forderungen generiert zu haben deren Ursprung fraglich sei . Dies wurde ihm als versuchten Betrug vorgeworfen.

Nach dem Amtsgericht (20.9.2011)  entschied nun auch das Landgericht Rostock (29.11.2011) , dass dies nicht erweisen sei und es genau so gut dritte Personen gewesen sein hätten können, die diese Daten eingegeben haben.  Auch dem Verdacht auf Erpressung in einem Fall,  wurde nicht entsprochen. Dass weder die IP Adresse noch andere Angaben zur fraglichen Zeit keine Übereinstimmung ergaben, konnte nicht dazu verwendet werden, daraus dem Angeklagten einen versuchten Betrug vorzuwerfen. Auch die Anzahl der Meldungen (12) konnte die Richter nicht davon überzeugen, dass dahinter ein System stecken möge.

Die Klage wurde abgewiesen und Alexander H. somit des Verdachts auf versuchten Betrugs freigesprochen. Die Kosten trägt die Staatskasse.

Diese etwas einfache Darstellung der Klage können Sie hier nachlesen. Alexander H. hat uns diese Dokumente am 5.12.2011 zur Verfügung gestellt.

Beschluss des Amtsgericht Rostock vom 20.9.2011 (Hier sehr Interessant die Seite 4)

Beschluss Landgericht Rostock vom 29.11.2011

Unsere Berichte bisher:

Alexander H. unter Betrugsverdacht >>>

Alexander H und seine Verbindungen >>>

Payment Network >>>

und N-Tv.de berichtet von Abzockern >>>

und die immer noch offenen Anschuldigungen >>>

Informativ:

Alexander H. ist anscheinend selber überrascht über diesen “Erfolg” sind doch auf allen seinen Seiten (siehe weite unten) die letzten News vom Juli 2011 (Starttermin der Anzeigen), und er hat auch einige Software aus dem Download – Angebot gestrichen.  Nun kann man ja gespannt sein wie es weiter geht obwohl das Urteil nichts mit der Zahlungspflicht zu tun hat.

Seit Oktober 2010 wurde Alexander H. in vielen Foren und Blogs im Zusammenhang von Betrug und Abzocke aufgeführt. Es mehrten sich die Meldungen von Lesern, dass sie gar nie auf einer der Seiten gewesen seien, die hier als Forderungsgrund angebenden wurden. Nachweislich waren die Angegebenen IP Adressen falsch, oder die Personen die zu diesem Zeitpunkt eine Anmeldung gemacht haben sollten, gar nicht anwesend. Das Amtsgericht Rostock hatte nun zu entscheiden, ob aus den Angezeigten 12 Fällen, der Verdacht auf versuchten Betruges vor lag.  Es betraf unter anderem die Projekte/Seiten (1)  Softwarerapid.de,  (2)  Hypersoftware.de //(3) Downloadtransfer.de.

Alle diese Seiten sind identisch und weisen relativ gut auf die Kosten hin. Wer sich hier anmeldet muss schon blind sein, wenn er die Kostenhinweise nicht sieht. Dies die allgemeine Meinung der Rechtsschafenden.

Die Seiten 2 und 3 haben folgenden Inhaber: Jacoona Websystems Chaussee 1 18236 Kröpelin, Deutschland Geschäftsführer Alexander H , Die Seite 1 jedoch UltContent Solutions mit gleicher Adresse und gleichem Geschäftsführer (Info frei zugänglich aus dem Impressum der angezeigten Seiten) die weiteren Verbindungen zeigten wir hier auf >>>  (Stand Mai 2011)

Da nun eine Abmahnwelle auf Blog und Forenbetreiber folgen wird, in denen von Betrug im Namen des Alexander H. und seinen Projekten vor liegt, möchten wir die Betreiber jetzt schon darauf hinweisen dass dies sehr teuer werden kann und die Texte eventuell abzuändern sind.

4 Antworten zu “Anklage gegen Alexander H. wegen versuchten Betrugs abgewiesen.

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  2. Fazit:

    Es ist sehr sehr voreilig, wenn juristische Laien gleich von “Betrug” sprechen oder schreiben.

    Man darf auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die andere (liebe) Mitmenschen auf solchen Seiten anmelden, um dann eine Lawine lostreten zu können. Gab es nicht in Dresden mal so einen Fall ?

    • Tja Herr Neuber, in Einzelfällen ist dies sicher richtig, aber wenn es tausende sind… Der/den VZ liegen Post vor, in denen etliche Bürger melden, dass sie nie auf einer der lustigen Seiten von A-H. waren, geschweige denn sich dort angemeldet haben. Die Mahnwelle lief dennoch an, jetzt war etwas Pause, aber wir beide wissen was nun geschieht..Jedoch gebe ich Ihnen Recht, das Wort Betrug oder die Anklage auf “versuchten Betrug” ist sehr schwer zu beweisen und das Wort sollte mit bedacht in den Mund genommen werden..

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