Dreiste Erpressung von 2 Kindern bei Hinterbliebener


14.3.2012

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Titelgeschichte:

Den Abzockern und Gaunern sind die Angehörige und Ehepartner von verstorbenen Menschen, schon seit vielen Jahren jede erdenkliche Lüge wert um an Geld und Vermögen zu kommen.

Doch so dreist wie bei unserer Leserin Elke S. haben wir es noch nie gehört. Ihr Mann war aktiv in der Gemeinde tätig, hatte einen “Nebenjob” bei der örtlichen Zeitung und war während mehreren Wochen als Hilfsleiter mit Kindern unterwegs. Er war aus diesem Grund in der Gemeinde sehr bekannt. (Im folgenden geht es nicht um die Summe, sondern um die Art.)

Dies machten sich 2 Schüler (13/14) zu nutzen und erstellten auf ihrem PC kurz nach dem Tod des Mannes ein mit Schreibfehler überhäuftes Mahnschreiben:

Das Schreiben mag den einen oder anderen Fehler haben, ganz besonders stellt sich die Frage, was denn die Politik mit diesen Informationen machen sollte. Für Frau S. war es aber weder zum Lachen noch anderweitig belustigend.

Sie machte das einzig richtige und ging zu örtlichen Polizei. Diese machte ebenso das einzig richtige und baten Frau S., sollte es zu einem Telefon kommen,  solle sie der Forderung nachgeben und einen Termin ausmachen. Hört sich alles nach billigem TV-Roman  an und es stellte sich schlussendlich heraus, dass die beiden Jugendliche das selbe oder was ähnliches im TV gesehen haben.

Da die Polizei nicht wusste mit wem sie es hier zu tun haben wird, man sogar eine ausländische Gaunerbande vermutete, wurden einer der beiden Jugendlichen beim Übergabe – Ort mit einer 20 Mann starken Truppe überrascht. Die Überraschung lag aber auch bei der Polizei, als diese bemerkten, dass es sich um zwei Kinder handelt.  Gestern nun wurde bekannt, dass einer der beiden im Nachbarhaus wohnhaft, für das ältere Ehepaar über längere Zeit sogar die Gartenarbeiten erledigte und im letzten Herbst mit dem verstorbenen Herr S. im Klassenlager war. Auf seinem Computer fand man 2 weitere Vorlagen für Erpresser-Schreiben. Alles “ab-geguckt” im informativen Nachmittagsprogramm der freien Sender.

Für Frau S. ging so, neben der Trauer um den Verlust ihres Ehegatten, eine schreckliche Zeit zu Ende.  Die Eltern der beiden Jungs werden eine saftige Rechnung erhalten für den Einsatz vom letzten Freitag. Wie die Anzeige aussehen wird, wissen wir noch nicht.

Wir Danken hier unserer Leserin für die Übermittlung des “Erpresser-Schreibens”, ihr Mann war vor einige Zeit in eine Abofalle geraten und wir konnten ihm weiter helfen. Seither war er ein regelmäßiger Leser und Schreiber in unseren Blogs und Foren. Es entstand so ein virtueller Kontakt. Im Namen von Beluga59 und seinen Lesern, haben wir am letzten Freitag einen Blumenstrauß und eine Kondolenzkarte gesandt.

Edit: Auf Wunsch von Frau S. haben wir Ort und Namen aus dem Post gelöscht.

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