Content4u in Österreich ohne Beanstandung


Leider musste der  Verein für Konsumenteninformation Wien, vor dem Obersten-Gerichtshof in Österreich, feststellen, dass tausende die auf eine Abo-falle reingefallen sind sich täuschen mussten, den die Seiten der Content4u sollen laut dem OG klar und für den Durchschnittsverbraucher genügend auf die Kosten hinweisen. Auch dann, wenn der Nutzer davon ausgehen kann, dass die von ihm gesuchte Software gratis zu beziehen ist.

Es wurde hier nicht über das wie und von wo und weshalb gesprochen, sondern lediglich die Seiten wie sie heute dastehen beurteilt.

Hier wird festgehalten, dass die Hinweise auf der Startseite (Fett) und auf der Anmeldeseite genügend auf die Kosten hinweisen. Auch in den AGB, die man als gelesen bestätigen muss, werde genügend informiert.

Mit diesem weiteren Beschluss, kann man festhalten, dass “wer über den normalen Weg” auf die Seiten zu den Downloads gelangt, genügend informiert wird. Es wurde über das Projekt Download-Service.de geurteilt und nicht generell über Projekte aus dem Haus Content4u.

Damit liegen Burat zumindest was dieses Projekt angeht, genügend Urteile bzw. Beschlüsse vor, dass man davon ausgehen kann, dass die Amtsrichter auch in Deutschland in Zukunft für Burat sprechen werden.

Auch wir müssen die Seiten, so wie sie sich heute präsentieren, als “genügend” akzeptieren, selbst dann, wenn man mit einem Link direkt auf eine Software gelangt die man gerne Herunterladen möchte. Hier wird nicht mit Wettbewerben und nicht zum Thema gehörenden Artikel wie bei outlets.de, der Leser verunsichert. Auch auf kleineren Monitoren sind die Kosten oben rechts ersichtlich. Dazu kommt ab Juli wohl noch der Hinweis auf dem Button selber.

Wir haben diverse Links die auf Angebote der Download-Service.de hinweisen getestet. Die Seite mit dem Kostenhinweis wird immer korrekt angezeigt. Dies auch in der Vergangenheit, zumindest seit 1.9.2011. Auch in den AGB gelangt man auf Seite 2 auf die Hinweise der Vertragszeit und der Kosten.

So nehmen wir das Projekt Download-Service.de aus unseren Abzocker-Seiten mit Betrug.  Wir beziehen uns aber ausschliesslich auf die Seite und die Links wie sie sich heute präsentiert. Nach wie vor ist sie bei uns als “Nutzlosseite” bzw. “Seite ohne Gegenwert” gelistet, da wir die redaktionelle Arbeit bei den einzelnen Programmen eher als “minimal” und nicht immer aktuell ansehen.

Wer sich trotzdem von den Seiten falsch informiert sieht, sich keiner Kosten bewusst war, sollte dies in Zukunft mit der Content4U zu lösen versuchen. Vor Amtsgericht scheint uns eine Klage im Jahr 2012 recht aussichtslos. Die Vorwürfe, die Seite sehe nicht immer gleich aus, konnten wir in den vergangenen Monaten nicht nachvollziehen. Ob die Kosten von 8 Euro im Monat gerechtfertigt sind, lassen wir hier offen.

Es ist damit auch festzuhalten, dass Projekte die einzig das Ziel haben, Software anzubieten die eigentlich gratis zu beziehen sind, auch in einem ABO angeboten werden können. Damit stellen sich diese Seiten zu den Abos die kein Mensch will und gut gemacht den Nutzer dennoch dazu verleiten. Gleichgestellt mit Klingelton und Bilder-Abos oder neuerdings, Parteimitglieder-Abos.

Noch wird es Burat in der Schweiz schwer haben über das Betreibungsamt eine solche Forderung durchzusetzen. Den es fehlt die vom Nutzer bestätigte “Kostenbestätigung mit Übersicht der gesamten Kosten”, die bei einem Internetvertrag (Vertrag ohne Unterschrift) nötig ist. Auch können Schweizer nach wie vor die Widerrufsfrist anwenden, selbst dann wenn sie bereits Produkte heruntergeladen haben. Wie lange noch, wissen wir nicht, da die Schweiz stetig ihre Gesetze der EU anpasst.

Informativ:

Urteil zum Downloaden >>>

Es handelt sich hier ausschliesslich um das Projekt:

Download-Service.de ist ein Projekt der:

Content4u GmbH
Borsigstr. 35
63110 Rodgau

Telefon: 01805 – 66981101 (14 Cent / Minute)
Telefax: 01805 – 66981102 (14 Cent / Minute)
(Mobilfunk max. 42 Cent / Minute )

Email: info@content4u-gmbh.de

HRB 45147 Amtsgericht Offenbach am Main
Finanzamt Offenbach am Main I.
Steuernummer: 035/230/37380

Geschäftsführer: Michael Burat

5 Antworten zu “Content4u in Österreich ohne Beanstandung

  1. In D wird Burat allenfalls noch auf die grüne Minna (Abholfahrzeug der Polizei) warten dürfen. Nachdem Olaf Tanks Vermögen und Alexander Hennig persönlich arrestiert wurden, gehe ich davon aus, dass es jetzt Schlag auf Schlag gegen die Abofallenbande gehen wird. Frank Dreschers Seiten sind auch schon seit über einer Woche nicht mehr aufrufbar, was auch schon ein Vorbote zu sein scheint.

    Ohne mich mit dem Urteil aus Wien befasst zu haben, gehe ich davon aus, dass wieder mal nicht die Besonderheit des Anmeldeprozesses, also die eigentliche Abzocke, berücksichtigt wurde, sondern sich ein altersschwaches Richtergremium ausschließlich mit dem Ausdruck der Eingangsseite befasst hat. Nochmal zum Mitmerken, denn nur so funktioniert die Abofalle:

    Anlocken über Suchmaschinenwerbung oder Werbung auf kino.to und ähnlichen Portalen. Weiterleitung auf die “Landing-Page” = Zwischenseite ohne Preishinweis. Von dort Durchleitung auf die Registrierungsseite. Hier ist dann ein sehr zarter Preishinweis vorhanden. Im Fall outlets.de verschwindet der Preishinweis sogar über dem Bildschirmrand, sobald man das Registrierungsformular fertig ausfüllt.

    Der Kostenhinweis befindet sich auf der Eingagnsseite zwar deutlich, allerdings bekommt man die ja eben nicht wärend der Registrierung angezeigt. Und das soll so in Ordnung sein. In Deutschland offensichtlich nicht mehr und ich denke, wir dürfen uns bald über gute Nachrichten freuen: z.B. Michael Burat eingefahren, Gebr. Schmidtlein verhaftet u.v.a.m.

  2. Pingback: Content4u in Österreich ohne Beanstandung

  3. Pingback: Content4u - Ein Blog für Rödermark

  4. Mal langsam – was schert ein deutsches Amtsgericht das Urteil eines österreichischen Gerichts, das sich nicht mal mit dem Thema “Landing Page” bzw. dem Geschäftsmodell insgesamt auseinandergesetzt hat? Seit wann ist es in Deutschland ausreichend, wesentliche Vertragsbestandteile, also den Kosten eines Angebotes, in der AGB festzulegen? Seit wann ist es nach Preisauszeichnungsverordnung zulässig, eine Preisangabe durch die Gestaltung des Angebotes insgesamt zu verschleiern? Bin ich im falschen Film oder bist Du von Burat gekauft?

    • Hallo Ralle
      Na ja gekauft, wurden wir nicht. Aber wir berichten nicht einfach drauf los. Die Gestaltung der Seiten wurde hier und auch schon in deutschen Amts- und Landgerichten als “genügend” erklärt. Es geht aber hier ausschliesslich um das Projekt Download-Service.de. Landing Page und Nutzen der Seiten wurden indes nicht hinterfragt, jedoch wurde darauf hingewiesen, dass auch wer über “Links” direkt zum gesuchten Artikel geleitet wird, “im rechten Teil der Seite” auf die Kosten hingewiesen werde und dieser Hinweis wie auch der in den AGB “genügend seien.
      Betrifft dieses Projekt mit dem Aufbau wie es jetzt dargeboten wird. Dies widerspiegelt nicht unsere Meinung, aber wurde halt nun mal so gesprochen.

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