Gestern sassen wir mit einigen Betreibern unserer Partnerblogs zusammen. Es war eine lustige, traurig, hoffnungsvolle, hoffnungslose Sitzung.
Eines der Themen waren die Seiten von Michael Burat und seinen Freunden. Es stellte sich die Frage, was ist Betrug. Die Antwort war schnell gefunden, was Burat macht ist kein Betrug. Er nutzt die Mittel die unser Gesetz erlaubt, oft an der Grenze, manchmal auch darüber, aber sehr nahe am legalen. Es verkauft seine Abos mit Seiten die mehr oder weniger schlecht auf die Kosten hinweisen, diese Hinweise lässt er oft so am Rande erscheinen, dass sie übersehen werden können. Die AGB macht er zu einem Widerruf-Schreiben, den diesen Teil setzt er hinterlegt dem Leser nahe, die Kosten erscheinen dann irgendwo weiter hinten. Aber, so beurteilen nun auch Landgerichte, alles ok.
Nun ist man wieder daran, denn Aufbau der Seiten zu beurteilen. Aber die Frage die eigentlich wichtig erscheint, stellt niemand.
Warum ist es Herrn Burat nicht gelegen, die Kostenhinweise nahe dem Button, also unmittelbar davor anzuzeigen. Es wäre ein leichtes nach der Anmeldung eine Zusammenfassung anzuzeigen mit den ABO Kosten und dann nochmals zu fragen “Möchten sie wirklich für diesen Schwachsinn für dieses Nichts an Leistungen, 200 Euro bezahlen?”. Ok es gäbe immer noch Internetnutzer die auch mit dieser Anzeige noch auf “Ich will” drücken.
Vorzuwerfen ist mit den aktuellen Seiten, Herrn Burat wirklich nur noch eines, warum zeigen Sie die Kosten nicht überschaubar an. Würde Herr Burat nämlich wirklich Kunden suchen für seine Abos, läge ihm viel daran eine gute, beidseitig gewünschte Partnerschaft eingehen. Dies will Burat gar nicht. Er will Abos verkaufen, genau wie dies die Versicherungen, Telefonanbieter usw. auch tun. Hier finden wir auch gross und breit, iPhone für 1 Euro, oder der Totale Schutz für 10 Euro im Monat. Klein geschrieben steht dann bei einer Laufzeit von 24 Monaten mit Abo XX für 36 Euro im Monat oder was auch immer.
Solche Werbung kennen wir, und wir sind vorsichtig geworden. Im Internet haben nicht zuletzt Seiten von Alexander H., Fanko, Burat usw. uns sensibilisiert. Man muss alles lesen, auch die AGB, selbst dann wenn man nur ein Gedicht, eine Hausaufgabenhilfe, eine Route von a nach b oder ein Outets -Angebot sucht. Überall können sich Kosten verstecken und es muss bei jedem die Alarmglocke schlagen, wenn er mehr als eine E-Mail Adresse eingeben muss.
Seriöse Anbieter stellen die Kosten offen hin, andere so schlecht und unauffällig wie möglich.
Bei Burat kommen dann noch Vorwürfe zusammen die viele Leser bestätigen. Trotz Widerruf wird man gemahnt, keine Antwort auf Anfragen, E-Mails werden nicht beantwortet, ich habe mich gar nie angemeldet usw. Viele Leser die auf ein Abo reingefallen sind, suchen im Internet um Rat, finden Foren und Organisationen die lange Zeit schrieben “einfach nichts tun und absitzen, es wird schon nicht zu einem Mahnbescheid kommen”. Andere riefen zum Bankenboykott auf, Anzeigen soll man Burat und CO, ja sogar eine Parole für eine Demo in Rodgau wurde gefunden.
Burat indes lehnt sich zurück, holt sich einige der “Besten “Zahlungsunwilligen” vor Amtsgericht und klagt die Forderung ein. Wer die veröffentlichten Urteile mal ansieht, findet wohl nur wenige, aber immer in einer Sache mit einem bestimmten Umstand mindestens einmal. Der Geschäftsführende der sich gar nicht angemeldet hat, sondern ein Mitarbeiter, der Abgeordnete, der Widerrufer usw. Alle nur erdenklichen Umstände die gegen einen Abschluss des Vertrages sprechen, findet man mindestens einmal auf Burats Blog oder Seiten. Dabei geht es sehr oft um die Seiten nach Mai 2010.
Aber die Frage die immer offen bleiben wird, ist es nicht auch Betrug, wenn jemand wissentlich seine Seiten so gestaltet, das tausende von Internet-Nutzern es bei der Anmeldung nicht merken, dass sie einen 2 Jahres-Vertrag eingegangen sind? Zumindest verwerflich könnte man sagen und ob es Betrug war oder ist, zeigt sich in Frankfurt, oder es zeigt sich was ein Gericht dazu meint. Jedem ehrlichen Menschen indes wäre es mehr als logisch, dass als Herr Burat merkte, dass so viele Menschen auf sein Abzocke rein fallen, etwas dagegen zu tun um weitere sich betrogen fühlende Menschen vor einer Anmeldung zu schützen. Dies indes haben wir schon Herrn Franko im Jahre 2009 angeboten, es brachte wohl nur ein müdes lächeln hervor.
Wir indes sehen/sahen uns gezwungen alle unsere Beiträge rund um die Seiten und Projekte von Herrn Burat dort mit einem Stern zu versehen wo wir meinen es sei Betrug ohne zu vermerken, dass es unsere Meinung zur Sache ist. Betrug ist eine Anschuldigung die man beweisen muss, ausser man schreibt “meiner Meinung nach…..”. dieser Umstand ist für uns nicht neu, aber das es sich bei den Projekten rund um die Rodgauer-Abo-Schmiede nicht um Betrug handelt oder zumindest um versuchten Betrug handle, schon.
So nutzen wir auch die Möglichkeit uns bei Herrn Burat zu entschuldigen, dass wir in einigen Beiträgen den Stern (*) vergessen haben, aber auch Herr Burat hat diesen ominösen Stern ja auch noch nicht so lange und in unserem Impressum steht seit 2009, dass es sich bei allen Beiträgen um die Meinung des Autors handle. Aber eben der Stern fehlte.
Hi liebe Leser allen ein schönes Weekend. Allen die gestern bei unserm Hock mit diskutierten ebenso und überhaupt allen Menschen auf dieser Erde mal ein Wochenende ohne Krieg, Streit, Lüge usw. Ich weiss ein Wunsch genau so absurd wie der Glaube daran, dass Burat sich ändert.
Beluga59

Au Weia, was macht Ihr denn hier? Man entschuldigt sich nicht bei Burat & Co.!
Er hat seine Seiten so gestaltet, dass eine Vielzahl von Internet-Usern darauf reingefallen sind, wobei es keine Frage des Intellekts, der Gier oder der Kostenlos-Mentalität war, die uns darauf reinfallen liess, sondern schlicht und ergreifend die Machart der Webseiten.
Wenn man sich dann noch mit der Art und Weise, wie in die Abofalle hineingelockt wurde, befasst, dann wird man sehr schnell feststellen, dass das nicht etwa zufällig so geschehen ist, sondern durch eine sehr perfide Kombination von Werbung auf i.d.R. kostenfreien Content, der auf Seiten zu haben ist, die die Kostenpflicht ganz bewusst verschleiern. Die Masche kann auch nur so funktionieren, dass dem Nutzer bis zur Präsentation der Rechnung überhaupt nicht klar ist, einen Vertrag eingegangen zu haben.
Wie fühlt man sich als Gast, wenn der Wirt einer Kneipe eine Rechnung für die geatmete Luft präsentiert, er hätte ja links neben der nach rechts öffnenden Eingangstür ein Preisschild angebracht, dass in seiner Kneipe die Luft berechnet wird. Angeschissen? Abgezockt? Betrogen?
Lassen wir an der Stelle die Hinweise auf die riesige Infrastruktur, die dafür vonnöten ist, sowie den Hinweis auf die dahinterstehenden “Organe der Rechtspflege” mal ganz weg und befassen uns mit dem Betrug, weswegen Burat ja aktuell in Frankfurt vor Gericht steht.
Der Gesetzgeber hat zumindest in Deutschland an den Beweis des Betrugs sehr hohe Anforderungen gestellt. So muss u.a. der Vorsatz des Betrügers belegt werden. Burat stellte sich vor Gericht und erzählte, dass er ja keinen hätte betrügen wollen, und glaubt somit dem Betrugsvorwurf entgangen zu sein.
Schlaues Bürschlein?
Nicht wirklich. Denn jetzt müssen wir uns doch ein wenig mit der Machart seiner Webseiten befassen, schließlich ist die Gestaltung ist ja nicht etwa zufällig, denn wir haben es in der Spitze mit mindestens 10 Kreisen zu tun gehabt, die alle so, oder so ähnlich agiert haben. Wir mussten lernen, dass Webseiten alles andere, als in Stein gemeißelt sind, dass mit zeitsensiblen Schaltungen gearbeitet wurde, dass die Bildschirmauflösung manipuliert wurde, dass mit 2 unterschiedlichen Webseiten operiert wurde, dass Preishinweise über den Bildschirmrand verschwinden, wenn man eine Registrierung ausfüllt.
Zufall?
Wohl eher nicht. Denn wir erkennen dahinter eine ganze Industrie, die von Anwälten gelenkt, sehr wohl den Grat zwischen straf- und zivilrechtlicher Bewertung auszunutzen weiß. Burat ist ja nur die Spitze des Eisbergs, den wir zu sehen bekommen. Wer sich ein wenig auskennt, der wird wissen, dass auch die Werbemethoden – Stichwort: kino.to – mindestens am Rande der Legalität angesiedelt waren und sind. Auch wenn es nur zivilrechtlich relevant ist, aber selbst Urheberrechtsverletzung – Stichwort: Michelin-Routenplaner – stellen für die Brüder des abzockenden Ordens kein Hindernis dar.
Und das alles soll kein Betrug gewesen sein? So gar keine organisierte Kriminalität, oder zumindest banden- und gewerbsmäßiger Betrug?
Ich habe keine Kristallkugel vor mir, bin aber sicher, dass Frankfurt, egal wie es ausgehen mag, nicht die letzte Instanz ist. Ich bin mir schon von daher sicher, als dass die Abofallenpaten alles “Organe der Rechtspflege” sind, die sich ihr schönes Geschäftsmodell von idiotischen Gesetzgebern nicht kaputt machen lassen wollen.
Wird hier nicht zu sehr personifiziert? Herr Burat ist nicht der einzige Betreiber von Internetangeboten mit einem fragwürdigen Geschäftsmodell. Das aber nur mal so nebenbei.
Die Frage, ob derartige Webseiten in betrügerischer Absicht gestaltet wurden, ist sicherlich nicht einfach zu beantworten.
Beschäftigt man sich nur oberflächlich mit der Problematik und betrachtet nur die Startseite eines Angebotes, sieht man mittlerweile auf der rechten Seite einen deutlich erkennbaren Preishinweis. Dies spricht in der Tat gegen eine Täuschungsabsicht.
Steigt man nun etwas tiefer in in die Materie ein und klickt auf das Register «Anmelden», stellt man fest, dass der eben noch deutlich platzierte Kostenhinweis nun weniger prominent erscheint und im Eifer des Gefechts wäre er schon mal zu übersehen. Spätestens jetzt könnte man anfangen, die Seite etwas kritischer zu sehen. Da aber neuerdings auf den, sagen wir mal – „offiziellen“ – Anmeldeseiten Preishinweis und Anmeldebutton auf einem Schirm ohne zu scrollen sichtbar sind, kann eine Täuschungsabsicht auch jetzt nicht unterstellt werden.
Spannend wird es aber, wenn die Internetnutzer über sogenannte Landing-Pages auf eine andere, diesmal – „inoffizielle“ – Seite gelangen. Auch hier findet man oben rechts den schon bekannten Hinweis der offiziellen Seite, links davon ist diesmal aber nicht die Anmeldemaske, sondern eine Programmbeschreibung platziert und erst darunter findet man die Anmeldefelder. Um den Anmeldebutton zu erreichen, muss der Bildschirm nach unten gescrollt werden und der Kostenhinweis ist nicht mehr zu sehen.
Da man getrost unterstellen kann, dass Erstbesucher die URL der Webseite nicht kennen und demzufolge nicht per Direkteingabe über die Start- auf die Anmeldeseite gelangen, werden sie ihre Daten nur auf der „inoffiziellen“ Seite eingeben können.
Und wie sieht es jetzt mit der Täuschung aus?
1.Der Nutzer kommt nicht mit der Absicht, einen Vertrag abzuschließen auf
die Seite und deshalb ist er auch nicht argwöhnisch. Das nutzen die Abofallen-
betreiber aus.
2. Es wird mit zwei Anmeldeseiten operiert. Das ist technisch nicht notwendig
und dient m.E. nur zur Verschleierung.
3. Da von links nach rechts gelesen wird, bleibt man auch zunächst auf der linken
Seite. Nach Eingabe der Daten ist der Preishinweis nicht mehr zu sehen. Die
Leserichtung wird also ebenfalls ausgenutzt.
4. AGB werden gerne mal mit Nutzungsbedingungen oder Lizenzbedingungen
verwechselt. Da der Nutzer hier keinen Vertragsabschluss im Sinn hat, schenkt
er diesem Punkt keine Beachtung. Datenschutzbestimmungen sind hier auch
nicht relevant und das Widerrufsrecht interessiert ihn aus den genannten
Gründen (kein Vertragsschluss) auch nicht. Also wird er hier unbedarft das
Häkchen setzen. Auch damit rechnen die Betreiber solcher Webseiten.
Betrachtet man dieses Gesamtbild, fällt es schwer, nicht von arglistiger Täuschung und damit auch von Betrug zu sprechen.
Ganz sicher hat Herr Burat & Co betrug begangen, aber es ist als wenn einer jemanden erschlägt, und man es erst 100 Jahre später richtig merkt. Dann wird es schwer, dies nachzuweisen!
Und wenn dann jener welcher der Mörder sein soll, 100 Jahre später auch noch ehrenamtlich bei der Caritas arbeitet, können wir es vergessen, und er wird frei ausgehen.
Das Problem sind die Gerichte, Richter, Detektive und die Polizei. Zu langsam, desinteressiert wegen läppischen 8 Euro im Monat, ungenau und Fans von Kavaliersdelikten.
So ein Fall interessiert die nicht, schon garnicht, wenn demnächst die Buttonlösung kommt. Die sagen sich dann: “Komm, lassen wir die nochmal durch, waren sowieso die Letzten! Echt raffiniert der Burat. Respekt!”
Mich kotzen solche Artikel an und riechen so nach “gekauft” oder “man hat die Seiten gewechselt”. Bei Usch von verbraucherzeit,de weiß man auch öfters nicht auf welcher Seite der steht. Einmal so, dann wieder so.
Schaue ich mir nur den Routenplaner von Burat an, wo sich am Ende nur der kostenlose von ViaMichelin öffnet, der sich da gar nicht öffnen darf, da von ViaMichelin in seinen Geschäftsbedingungen untersagt, und Burat will hier 96 Euro/Jahr für 2 Jahre ist es für mich klar Betrug.
Oder outlets.de, wo man nur eine pure Auflistung von alten Zeugs findet, für mich auch Betrug. Burat verkauft das als hochaktuelles Premium-Wischiwaschi und schimpfte auf seinem Blog über ein Outlets-Buch, was schon ein paar Jahre alt ist und schreit es wäre Abzocke was Amazon da verlangt. Das Buch mag zwar bereits älter sein, aber bestimmt Aktueller, als das wertlose Zeug was man auf outlets.de zu Gesicht bekommt.
Nein wir haben keine Seite gewechselt, wir haben nur kein 25’000 Euro übrig. Mehr wollen wir dazu nicht sagen oder sind gezwungen diesen Blog zu schliessen. Beluga59
Michael Burat, der angeblich auf so viel Meinungsfreiheit schwört, hat wohl wieder was gegen Meinungsfreiheit und Tatsachenbehuptungen und lässt über seinen Münchner Anwalt wohl wieder Abmahnungen oder über’s LG München wieder beantragte EV’s verschicken, damit welche die Fresse halten müssen?
Wie ich Burat nur wünsche das er nichts mehr hat. Kein Geld, keinen Mercedes, einfach nichts mehr und er behandelt wird wie Abschaum. Ob er dann weiter so auf Gott den Allmächtigen spielt?
So ist das also, habe mich schon gewundert….nun dann kann ich mir fast vorstellen wie in Frankfurt die Sache ausgeht.
Denn wenn es wirklich rechtlich Betrug wäre, dann hättet ihr das wohl auch so nennen dürfen.
Tja ich weiß auf WELCHER Seite der steht , wenn ich da auf seiner “Hauptberuflichen” Seite den Satz lese: “Irgendwer kauft immer, man muss nur genügend Leute fragen.”
Natürlich ist dessen Geschäftsmodel ein anderes wie Burat seines, aber diese shit Werbung , vornehm “Suchmaschinenoptimierung” genannt, der er die Werkzeuge gibt, ist imho noch viel schlimmer als der kleine Burat.
Denn diese Werbung kostet immer, mindestens deine Zeit und deine Nerven!
Genau dieser Satz ist doch Schuld das unsere Briefkästen und Mailboxen vollgestopft werden, und verdienen kann man damit noch viel besser als das ein Burat je könnte. Siehe doch nur diese ganzen “kostenlosen” Seiten und Netzwerke an , welche nur mit Werbung Milliarden scheffeln.
Ich denke, man sollte das leidenschaftslos sehen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die Mafia so schnell beigeben wird. Wir haben es mit einem Netz krimineller Anwälte zu tun, die genau wissen, wie sie die Justiz narren können. Hat viel von der RAF, die ja auch von Rechtsanwälten unterstützt wurde, um den Rechtsstaat ad absurdum zu führen.
Sind da die Anwälte gemeint, die auf ihren Seiten werben “kommen sie zu uns , wir sind billiger als burat” ….
Dein “Netz” ist nichts weiter als das Geschäftsmodell “Anwalt” an sich!
Nur weil a) jeder jeden wegen jeden Furz verklagen darf und jeder furz dann auch verhandelt wird, und weil b) Gesetze und Bürokratie immer undurchschaubarer werden, braucht es diese Masse an Advokaten.
im übrigen wird jeder (gute) Anwalt seine Mandanten mit jedem Mittel versuchen rauszuhauen.
Zum “narren” gehören übrigens auch immer zwei …kein Richter oder Staatsanwalt muss den Ausführungen irgentwelcher Anwälte folgen.
Vielleicht ist man immer auch nur sehr schnell mit Worten wie “Betrug” zur hand wennsich das Bauchgefühl meldet – wie oft sagt man “der hat mich aber betrogen…” – nur das der Betrug rechtlich klar und eng deffiniert ist, übersehen manche wohl gern – es heisst ja immer “für mich” ist das Betrug, kann es gerne sein , ob es das immer für Gerichte ist , steht auf einen anderen Blatt…
Bei allen Mängeln, bin ich aber froh das wir noch einen Rechtsstaat haben, und nicht Volksseele und Bauchgefühl die Richter sind die Recht sprechen…
Wenn ich so sehe was manches für wen so ist, was manche anderen an den Hals wünschen (und hier meine ich ausdrücklich nicht nur Burat!) dann ist mir ein Rechtsstaat schon lieber….
Liebes Forum,
wir müssen hier mal was klarstellen. Wenn man viel abzockt, hat man auch viel Geld. Und dieses Geld wird wieder reinvestiert; dadurch baut sich eine Spirale auf und ich werde immer reicher. Tja, das Ergebnis kennen wir ja: tolle Autos, bezahlte RA etc… und alles entstanden aus meinem Geschäftsmodell.
Nun aber zu meinem angekündigten Beitrag; die größten Gemeinheiten gegen mich.
Was musste ich nicht alles an fiesen Tricks erleben, wie man versuchte mich abzuzocken; ja mich, den großen Michael Burat. Man hat quasi versucht, mich mit meinen eigenen Waffen zu schlagen; wie unanständig!
1. Man hat mich bei anderen Abzockern einfach angemeldet (Frank Drescher und Oliver Heller lassen grüßen)
2. Man hat mich bei diversen kriminellen Branchenabzockbüchern angemeldet (pfui)
3. Man RA und StA bei meinen Premiumwebseiten angemeldet (das hat mir viel Ärger eingebracht)
4. Man hat in meinen Namen Dankesschreiben an die Gerichte geschickt, welche nach meinen Wünschen “Recht” gesprochen haben, und sogar eine Spende offeriert.
5. Aber was das schlimmste von allen ist: Ich habe sogar versucht mich selber abzuzocken und mich selber mit Inkasso gedroht. Man also mich selber bei meinen eigenen Abzockseiten angemeldet. Ein ungeheuerlicher Vorgang.
Es gibt noch mehr zu berichten; aber damit will ich es belassen.
Wenn jeder Abgezockte auf solche Ideen käme und es umsetzen würde; ich könnte den Laden dicht machen. Aber das wollen wir natürlich nicht.
Ergo: Immer schön brav blieben damit alles kann wie gewoht weitergehen kann.
Euer kleiner Hosenscheißer
M.Burat
OLG Frankfurt am Main · Beschluss vom 17. Dezember 2010 · Az. 1 Ws 29/09
“Der Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main vom 05.03.2009 wird aufgehoben…
Gründe …
26 Die Generalstaatsanwaltschaft hat sich den Ausführungen der Staatsanwaltschaft angeschlossen und insbesondere hervorgehoben, dass eine Täuschungshandlung auch dann vorliegen könne, wenn sich der Täter wahrer Tatsachen bediene.
…
29 In dem Betreiben der Websites liegt nach Auffassung des Senats auch unter Beachtung der engen Wortlautbindung im Strafrecht eine Täuschungshandlung im Sinne des § 263 StGB.”
Quelle:
http://openjur.de/u/69580.html
Admin: richtig das war 2009, in der Zwischenzeit wurden zumindest einige Sachen korrigiert.
Wer Fehler in meinen Kommentaren findet, möge sie gerne für sich behalten. Wenn ich erst einmal so in Brass bin, kann sowas schon mal öfters passieren; sorry. Für Euch habe ich nun zum Download eine Anmeldeliste zusammengestellt. Soll niemand sagen, Michael Burat wäre kein Kumpel.
Admin: Link entfernt—leider bereits veraltet —- ADMIN
Viel Spaß
Euer kleiner Hosenscheißer
Michael B.