Kettenbriefe, Spam und Phishing-Mails

Was ist ein Hoax (Kettenbriefe), eine  Spam und Phishing-Mails usw. Für viele ist es einfach eine Mail das eh im Abfalleimer landet oder vom eigenen Filter als Spam markiert wird.

Viele haben sich Programme installiert, einige haben eins gekauft, und Firmen geben zum teil Vermögen aus, um sich und ihre Mitarbeiter vor solchen zu schützen. Es sind Themen die viele gar nicht gross beachten, bis zu dem Tag wo sie selber betroffen sind, von einem der obigen Mails / Umständen.

Doch die Phishing-Mails werden immer raffinierter und immer mehr Menschen haben zu mindest einmal einen “bösen Kontakt” und fragen sich, wie kommen solche Gauner überhaupt an meine Mail-Adresse, Daten oder sogar Bankangaben.

Techfacts, bekannt vom ZDF,  hat nun eine Hilfeseite auf-geschaltet die sich diesem Thema annimmt. Chefredaktor Martin Römhild und sein Team, erklären hier die einzelnen Begriffe und das ganze Umfeld dazu.

Wir meinen eine gute Seite für alle die sich für dieses Thema interessieren.

Sie finden die Seiten hier >>>

Informativ:

Mehr News dazu von uns >>>

18 Milliarden Spam-Mails weniger GRUM ist Tod

Die Süddeutsche berichtet:

IT-Sicherheitsexperten haben überraschend einen der größten Spam-Produzenten der Welt abgeschaltet. Das Botnetz Grum soll zuletzt für 18 Prozent des globalen Spam-Aufkommens verantwortlich gewesen sein. 18 Milliarden Nachrichten sollen jeden Tag von 120.000 IP-Adressen verschickt worden sein. Jetzt konnten die Experten laut eigenen Angaben innerhalb von drei Tagen alle wichtigen Befehl- und Kontrollserver des Netzwerks herunterfahren.

So ist eines der grössten Spam-Netzwerken, die vor allem Viagra und andere medizinische Artikel in unerwünschten Mails verbreitete, Tod.

Zum Artikel

Hilferuf via mail von Freunden – Betrug

In der Schweiz ist im  Augenblick eine Bande von Internetbetrügern am Werk.

Es wird gemeldet:

Die Täter dringen auf unbekannte Art und Weise in einen Account eines Internetbenutzers ein. In dessen Namen schreiben sie alle Kontakte an, schildern eine angebliche Notlage (Paß, Portmonee und Kreditkarte gestohlen) und bitten darum, Geld auf ein Konto zu überweisen. Sie versprechen, den Betrag sobald als möglich wieder zurückzuzahlen. Zugleich löschen die Täter sämtliche Kontakte des Internetbenutzers. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, daß solche Mails unpersönlich (Massenmails) und häufig fehlerhaft abgefaßt sind.

Gleichzeitig löscht das Schadprogramm alle Kontakte aus Outlook oder dem Standard-Mail-Client

Die Basler Kantonspolizei startet deshalb einen Aufruf unter >>>

Diese Art der Hilferufe hatte sich bereits letztes Jahr in Deutschland verbreitet. >>>

Die Polizei rät deshalb, Bekannte oder Freunde die in Mails um Geld bitten, immer zuerst zu kontaktieren. Die gelöschten Kontakte lassen sich nur mit einem Backup (hoffentlich vorhanden) zurück spielen.

Mein Google Mail Konto versendet Bettelbriefe

Liebes Beluga Team (Brief vom 18.11.2011)

Ich gelange an Euch, weil ich nicht mehr weiter weiss. Mein Konto bei Google – Mail versendet an alle meine Kontakte seit 5 Tagen Bettelmails mit folgendem Inhalt:

Hallo XX

Brauche Dringend Hilfe, stecke mit meinem Auto in Cowfold (Süd-England fest). Konnte hier bei einer Familie ins Internet, da sie mir meine ganze Barschaft, Handy und meine Papiere im Mietauto geklaut haben. Brauche Dringend Bargeld um nach London zu kommen, am besten via Western Uni­on mit folgender Anschrift (Adresse der freundlichen Familie die mir hilft), da ich keine Papiere mehr habe geht es nur so. Melde mich sofort nach meiner Rückkehr und werde das Geld und die Auslagen begleichen……

Diese Mail ging an mindesten 10 meiner engsten Freunde und Geschäftspartner.  Ich vermute aber an alle meine Kontakte, von denen ich nicht einmal alle Angaben habe.  Beim Versuch auf meine Google Mail zu gelangen wurden meine Angaben abgewiesen. Die Option Passwort vergessen  bei Google brachte keinen Erfolg, ich habe auch alle Möglichkeiten zur Wiederherstellen bzw. Rücksetzung des Kontos versucht (Hinweise >>>) aber keine Chance, da ich leider auch keine Handynummer hinterlegt hatte.

Können Sie mir helfen…

Da wir meinten, dass es sich um einen Einzelfall handelt, haben wir unserem Leser geholfen. Mit Google kann man sehr gut reden.  Nun meldet aber die Tageszeitung Blick in einem Artikel vom 22.11.2011 genau die gleichen Begebenheiten bei einem weiteren Opfer mit ähnlichem Mail. Zum Beitrag

Hier traf es einen Arzt.  Aber auch andere, ähnliche Fälle finden wir im Internet. Viele kommen wohl aus dem Jahr 2010, aber auch neuere aktuelle Vorfälle sind bekannt.

Darum hier der Aufruf an alle Google-Mail Besitzer. Ändern Sie Dringend Ihr Passwort bei ihrem Konto. Auch dann wenn Sie es schon länger nicht mehr benutzen. Geben Sie unbedingt eine zweite Mail-Adresse an und hinterlegen Ihre Handy-Nummer.

Informativ:

Google Forum mit deutscher Hilfe >>>

Wiederherstellung meines Kontos bei Google >>>

Wie erkenne ich, dass mein Konto missbraucht wird (Spoofing) >>>

Swiss Apotheke – Betrug- Spam und Abzocke

http://www.swiss-apotheke.ch und http://www.swiss-apotheke.com gibt es nicht mehr da nimmt man den Namen http://www.swiss-apotheke.org

Nun hat man sich bei Google eingekauft und platziert die Werbung an erster Stelle wen man die Suche mit Swiss- Apotheke aufgibt. Zeigt leider einmal mehr, das Google Geld nimmt von jedem, ohne Prüfung und somit Abzockern und Betrügern immer wieder zum Erfolg verhilft.

Diverse Adressen führen zu dem Pillenversand per Internet und ohne Rezepte. Vor allem Viagra und Viagra ähnliche Produkte werden ohne Rezept angeboten. Mit dem Absender pharm-versand.ch legt man sich einen Absender-Namen zu, der wieder auf die Schweiz hindeuten soll. Die Adresse ist aber gar nicht registriert.

Lesen Sie weiter auf unserem Schwesternblog ProBasel

Informativ:

Man nennt sich auch

Swiss Apotheke Versand <online-shop@versand-swiss-apo.ch> verborgen hinter http://www.vita-apotheken24rx.in weitergeleitet nach http://www.swiss-apotheke.org/

Frühere Verbindungen

 www.pillendienst.com 

man benutzte auch schon betrügerisch das Siegel Stiftung Warentest

DHL Ihre neue Goldcard Betrug

Sie können es nicht lassen und DHL ist inzwischen eines der beliebtesten Opfer von der Betrügerschaft die an Ihre Kreditkarten-Daten gelangen will.

Diesmal will man Ihnen als DHL Kunde auch gleich eine Goldcard schenken. Ziel der Bande ist es Ihre Anmeldeinformationen zu DHL zu bekommen und damit an Ihre Kreditkarten-Informationen.

Die Mail ist gut gemacht und könnte verleiten…

Mit dem Link werden Sie dann auf die zu 99%  identische Seite (dhl-versandbox.de) der Gauner geleitet, einzig der AnmeldeButton ist falsch verlinkt.

wir haben die Seite inzwischen gemeldet..

Informativ:

Landing-Page der Fake-Seite über den ButtonJetzt kostenfrei anfordern!

DHL – Viren und Spam Info >>>   (Meist Tage hinterher)

Domain Informationen:

Domain: dhl-versandbox.de Nserver: ns65.1und1.de Nserver: ns66.1und1.de Status:

connect Changed: 2011-10-22T16:52:13+02:00 [Tech-C] Type: ROLE Name:

Hostmaster EINSUNDEINS Organisation: 1&1 Internet AG Address: Brauerstr. 48 PostalCode: 76135 City: Karlsruhe CountryCode: DE Phone: +49.721913747660 Fax: +49.72191374246 Email: hostmaster@1und1.de Changed: 2009-04-24T16:52:08+02:00 [Zone-C] Type: ROLE Name: Hostmaster EINSUNDEINS Organisation: 1&1 Internet AG Address: Brauerstr. 48 PostalCode: 76135 City: Karlsruhe CountryCode: DE Phone: +49.721913747660 Fax: +49.72191374246 Email: hostmaster@1und1.de Changed: 2009-04-24T16:52:08+02:00

Paypal und DHL Betrügermail unterwegs

Wieder sind einige Betrüger – Mails im Umlauf, die DHL “Packingstation” verlangt nach Ihrer Kreditkartenbestätigung, diese Seite ist aber inzwischen schon wieder blockiert.

Schlimmer ist das Mail von service@paypall.com mit 2 LL am Schluss.

Hier haftet eine HTLM Seite an, die Sie zu einer raffinierten, fast Paypal identischen Seite führt um Ihre Kreditkarte zu bestätigen. Das E-Mai ist inzwischen in fast fehlerfreiem Deutsch und schwirrt so, oder ähnliche, seit Monaten im Netz herum. Das raffiniert an diesem Mail ist, dass die ganze Seite die Originallinks enthält, sich selbst die Grafiken auf dem Paypal-Server holt.  Einzig die Submit (Zieladresse) wurde gefälscht und geht nach Spanien mit einem kleinen Umweg über einen NL Server. Neben Ihren Angaben zur Kreditkarte erhalten die Betrüger auch Ihre Logindaten zu Paypal.

Für uns einmal mehr irreführend ist der Umstand, dass wir dieses Mail zum 3 Mal einen Tag nach dem Benutzen unseres Paypal – Kontos bekommen, wo wir für einen Spiel-Account unseren Premium-Account aktivierten. Es war jedes Mal bei einem Spiel der Firma Upjers.de. Dies mag aber Zufall sein und wir wollen hier keine Gerüchte in die Welt setzen. Wer aber ähnliches erlebt soll uns bitte schreiben so könnten wir diese Firma unterrichten.

Sehr geehrter Kunde,

aufgrund eines automatisierten Abgleiches Ihrer Kundendaten mit Vergleichsstatistiken wurde das Risiko eines Zahlungsausfalls für Ihr Konto als überdurchschnittlich hoch eingestuft.

Um weiterhin problemlos die Zahlungsmethode Bankeinzug nutzen zu können, bitten wir Sie eine Kreditkarte – als Sicherheit bei Zahlungsausfällen – bei uns zu registrieren.

Diese wird Ihrem Account nicht als Zahlungsmethode hinzugefügt, sondern dient lediglich als Absicherung bei einem nicht ausreichend gedeckten Bankkonto.

Sollten sie keine Kreditkarte bei uns hinterlegen, wird die Zahlungsmethode Bankeinzug für Ihr Konto deaktiviert.

Ihre Kreditkartendaten können Sie mithilfe des beigefügten Formulars hinterlegen.

Es ist dabei irrelevant ob Sie bereits eine Kreditkarte bei uns registriert haben, aus vertragsrechtlichen Gründen dürfen wir diese Kartendaten nicht als zusätzliche Sicherheit heranziehen.
Sie können also eine Karte, welche bereits bei uns registriert ist, auch als Sicherheit hinterlegen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu Entschuldigen, dieses Vorgehen ist allerdings aufgrund vermehrter Betrugsversuche durch ungedeckte Bankkonten erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr PayPal Kundenservice

Sollten Sie sich angemeldet haben, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Zugangsdaten bei Paypal sofort zu ändern, dort nachzusehen ob Zahlungen ausgeführt wurden und die Kreditkarte sperren zu lassen.

Ihre Daten gelangen an eine http://www.loshidalgos.nl Adresse, dabei werden in diesem Mail aber nur die Kreditkartendaten geklaut.

Private Krankenvers. als Krebsvorsorge getarnt.

In den letzten Tagen ist wieder mal eine Werbemail unterwegs. Sie teilt dem Leser mit, wie wichtig eine Krebsvorsorge ist.

Wer sich für diese Interessiert landet auf der Seite

Frühlings-Aktion

Ihre günstige Krankenversicherung

Eine liebe Frau Dr. Martina Gödecke (oder der intelligente Jan Peters ) die sich seit Monaten bemüht mit immer neuen Themen eine private Krankenversicherung bei Ihnen in die Wege zu leiten und die Provision abzukassieren.
Mit dieser Aktion wurde aber jeglicher Geschmack verletzt und es ist für uns die gemeinste und betrügerischte Werbung in diesem Jahr. Arglist ist hier zu 100% gegeben.

Die Seite http://www.praeventive-krebsvorsorge.com/vorsorge/ wurde wohl extra für diesen Betrug gebucht und wird auf die Seite  http://www.oster-kv.com/1/  umgeleitet. Auch die Adresse http://www.aktion-gegen-abzocke.com  führt zu den gleichen “Selber -Abzocker”. Wer hier eine Versicherung “kauft” unterstützt den Haufen noch..

Lesen Sie mehr über diese perfide Masche eines Versicherung-Makler >>>

Adobe Update als Phishing-Mail

Liebe Leser

Seit einigen Tagen schwirrt (wieder) eine Mail herum die Ihnen weis machen will, dass Sie Ihre Adobe Produkte updaten sollen. Die perfekt gestaltete Mail und die Startseite der Homepage sind fast identisch mit der Original – Seite von Adobe. Mit dem Link laden Sie aber eine Software auf Ihren PC der alle Ihre Bankdaten klaut. (Info) . Die Sache ist nicht neu, schon im Sommer & Herbst 2010 waren solche Mails im Umlauf. Nun sind sie aber so gut gemacht, dass wohl wieder viele Benutzer darauf rein fallen werden.

Die Mail führt sie unter Update auf die Seite http://87.106.184.68/ und hier direkt zum File Adobe_Update.exe

Klicken Sie diesen Link nicht an, es ist eine Fake Adresse

Flasche Internetseite

Sie bemerken die falsche Seite, da hier alle Menülinks auf eine Fehlerseite führen. Nur der Link zum “Update” geht richtig.

Das Mail:

Sicherheitshinweis für Adobe Flash Player, Adobe Reader und Adobe Acrobat

Freigabedatum: 11. März 2011

Letzte Aktualisierung:11. März 2011

Kennung der Sicherheitslücke: APSA11-06

CVE-Nummer: CVE-2011-3654

Plattform: Alle Plattformen

Update: Download

Zusammenfassung

In Adobe Flash Player 10.1.85.3 und früher für Windows, Macintosh, Linux und Solaris, in Adobe Flash Player 10.1.95.2 und früher für Android, in der authplay.dll-Komponente von Adobe Reader 9.4 und früheren 9.x-Versionen für Windows, Macintosh und UNIX sowie in Adobe Acrobat 9.4 und früheren 9.x-Versionen für Windows und Macintosh wurde eine kritische Sicherheitslücke entdeckt.

Diese Schwachstelle kann zum Absturz der Anwendung führen und einem Angreifer die Übernahme des betroffenen Systems ermöglichen (CVE-2010-3654). Adobe sind Fälle bekannt, in denen die Sicherheitslücke in Adobe Reader 9.x und Adobe Acrobat 9.x bereits ausgenutzt wurde. Derzeit sind keine Fälle bekannt, in denen diese Sicherheitslücke in Adobe Flash Player ausgenutzt wurde.

Adobe empfiehlt Anwendern von Adobe Flash Player 10.1.85.3 und früher für Windows, Macintosh, Linux und Solaris, das Update auf Adobe Flash Player 10.1.102.64 zu installieren. Adobe empfiehlt Anwendern von Flash Player 10.1.95.1 für Android, das Update auf Adobe Flash Player 10.1.105.6 zu installieren. Weitere Informationen finden Sie im Sicherheitsbulletin APSB10-26.

Adobe empfiehlt Anwendern von Adobe Reader 9.4 und früheren Versionen für Windows und Macintosh, das bereits verfügbare Update auf Adobe Reader 9.4.1 zu installieren. Adobe empfiehlt Anwendern von Adobe Reader 9.4 und früheren Versionen für UNIX, das Update auf Adobe Reader 9.4.1 zu installieren, das voraussichtlich ab 30. November 2010 zur Verfügung steht. Adobe empfiehlt Anwendern von Adobe Acrobat 9.4 und früheren 9.x-Versionen für Windows und Macintosh, das Update auf Adobe Acrobat 9.4.1 zu installieren. Weitere Informationen finden Sie im Sicherheitsbulletin APSB10-28.

Das Sicherheitsupdate finden Sie unter: http://www.adobe.com .

 

Die Original – Adobe Seite sieht so aus

 

Adobe Information >>>

Was wenn Sie schon gedrückt haben >>>

Dicke Luft im Norden für Abzocker

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Verbruacherzentrale Niedersachsen informiert!
In regelmäßigen Abständen berichtet die Verbraucherzentrale über dreiste Internetabzocker. Olaf Tank, ein bekannter Handlanger der Abzock-Mafia musste vor kurzem seine Kanzlei aufgeben, weil er mit Strafanträgen überzogen wurde. Laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen treiben nun seine Nachfolger, die Rechtsanwälte Peter Schneider und Jan Riedel aus Osnabrück, unberechtigte Forderungen ein. Auch die Firma Payment Networx MW (softwarerapid.de) aus Rostock soll versuchen im Auftrag des „Treuhänders Frank Seiler“ für ein vermeintliches Internet-Abo 98,68 Euro von Verbrauchern ergaunern. Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich zu wehren und vor allem nicht zu zahlen.