ASK und Ihre Eintreiber


Einige Inkassobüros treiben es mit den Forderungen gegenüber der ASK / Reisetester.com und unseren Lesern sehr weit. So haben unsere Leser Emails erhalten in denen ganz klar und im Wissen der Gegebenheiten, gegen den Schuldner gesprochen wird…

Haben auch Sie schon eine Email oder weiter Mahnung erhalten. Dann widerrufen Sie sofort mit einem schreiben in dem Sie den Sachverhalt darstellen.

Hier ein Musterbrief den wir für einen Leser machen konnten…

Sehr geehrte Damen und Herrn

In den AGB der Firma ASK / Reisetester .comstand bis zum Zeitpunkt meiner Zusprache zu einer Bereitschaft, um Hotels zu testen, nichts von den zu diesem „Vertrag“ gehörenden Kosten für einen Mindestverzehr in den jeweiligen Hotels von bis zu 75 Euro im Tag etc. Diese Kosten sind um ein vielfaches höher, als die angezeigten Kosten zu einer Bereitschaft Hotels zu testen. Zudem bieten einige Hotels, eine Übernachtung inkl. Halbpension, günstiger an, als der aufgezwungene Mindestverzehr kostet.

Die Reisetester.com erwähnt dies erst wenn man das Login bekommen hat und somit den Kosten für die Gutscheine anerkannt hat. Somit war zum Zeitpunkt des „Vertragsabschlusses“ nicht ersichtlich, welche Kosten für die zeichnende Partei anfallen. Dies ist nach deutschem Recht, ganz klar ein Betrugsversuch, da in keiner Zeile, oder keinem Hinweis etwas von diesen versteckten Kosten erwähnt wird.

Vielmehr wird mit folgendem Wortlaut geworben.

Sie wollen in die weite Ferne fliegen? Gratis in den teuersten 5-Sterne-Hotels logieren? Spaß & Abenteuer erleben?

Als Gegenleistung soll eine Bewertung abgegeben werden, die es den Hotels ermöglicht, ihr Angebot anzupassen.

Kein Wort von, Mindestverzehr der einem zwingend auferlegt wird. Dieser Umstand ist sicherlich auch Ihnen bekannt und ich frage mich, weshalb eine Firma wie sie, solche Eintreibungen vornimmt.

Zudem wurde ich angeschrieben „Sie als glücklicher Gewinner…..“. Ich konnte daher davon ausgehen, dass ich etwas gewonnen habe. Mit dem link in meinem Email, waren alle meine Angaben auf der Homepage bereits ausgefüllt, nur der Geburtstag war falsch angezeigt. Auf der Homepage bis hin zum Login, war übergross vermerkt, „für Sie völlig Kostenlos“ und noch grösser „GRATIS“ und „Testen Sie gratis über 1000 Hotels“

Ihren Begründungen, unterstehend, ist deshalb zu widersprechen.

Dies ist meine letzte Gegendarstellung und ich werde ab sofort die Angelegenheit meiner Rechtsschutzversicherung übergeben. Ich mahne Ihnen ( nicht der Firma ASK oder Reisetester.com),  hiermit an, dass ich die Kosten an Sie weiterleiten werde, da Sie im Wissen sind, dass die Forderung unrechtmäßig ist.

Mit freundlichen Grüssen

Mit diesem Schreiben sollten Sie die Sache geklärt haben. Ich bin kein Fan der vereinigten Staaten, aber schade haben wir nicht das Recht der Sammelklage, sonst könnte man die ASK und die Inkassobüros verklagen. Dies ist übrigens meine eigene Meinung, und wiederspiegelt nicht das Gesetz.

Wir sind weiter am Ball, wo wir helfen können tun wir dies, gratis und ohne finanzielle Hilfe.

einige Links zu diesem Thema

Uni-Link

Verbraucherrechtliches

Erfreuliches vom HR

Hier noch das schreiben eines der vielen Inkassobüros, wie von Katja Günther

Sehr geehrter Herr XX,

vielen Dank für Ihre Email.

Der AGB unserer Auftraggeberin, der darin enthaltenen gesetzlichen

Widerrufsbelehrung sowie der Kostenpflichtigkeit des Angebotes haben Sie durch

Setzen des Hackens in dem Kästchen „AGB akzeptiert“ zugestimmt. Nach der

Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist damit den Anforderungen an die Form der

Verbraucherunterrichtung gem. § 312 c Abs. 1 S.1 BGB, § 1 Abs.1 BGB-InfoV genügt

(BGH, I ZR 75/03, U.v.14. Juni 2006; BGH I ZR 228/03, 20.06.06).

Den gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflichten bei Fernabsatzverträgen ist

unsere Aufraggeberin in vollem Umfang nachgekommen. Diese sind auf deren Webseite

für jedermann offen und deutlich abrufbar, somit besteht hier keine

Nachweispflicht. Die Widerrufsbelehrung wurde Ihnen in der vertragsbestätigenden

E-Mail deutlich sichtbar und in abspeicherbarer Form übermittelt, dies entspricht

den gesetzlichen Anforderungen (BGH, I ZR 75/03, U.v.14. Juni 2006).

Laut Amtsgericht Wiesbaden ist weiter davon auszugehen, dass der Kunde die den

Vertragsabschluss betreffenden Angaben auf der Internet-Seite des Anbieters erkannt

und gelesen hat, wenn er bei der Anmeldung seine persönlichen Daten angibt und die

AGB akzeptiert. Auch sind online-Angebote, bei denen man persönliche Daten angeben

muss, nach der allgemeinen Lebenserfahrung kostenpflichtig; in diesen Fällen ist

besondere Aufmerksamkeit geboten (Urteil vom 4.8.2008 – 93 C 619/08 – 41; mit

Verweis auf die höchstrichterliche Rechtsprechung, BGH, NJW 2007, S. 1458 ff.).

Wir fordern Sie daher auf, den Betrag in Höhe von 129.83 Euro zu zahlen. Nach Zugang

des Schreibens gehen wir davon aus, dass wir über den Betrag innerhalb von 10 Tagen

verfügen können. Bitte geben sie bei Zahlung auf das unten angegebene Konto nur das

Aktenzeichen xxx an. Danke.

Bei nicht rechtzeitiger Zahlung wird unserer Auftraggeberin ohne weitere

Ankündigung über eine Rechtsanwaltskanzlei das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie

persönlich einleiten.

Mit freundlichen Grüssen


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