Mega-Downloads = Mega Abzocke


Vorsicht, die Abzocker haben dazugelernt:

Eigentlich wiederholen sich die Seiten der Abzocker. Ob Download.de oder XX oder Maga. Sie alle bieten Software, die gratis vom Internet geladen werden kann, kostenpflichtig an. Dank Google stehen sie bei vielen Produkten auch gleich an erster Stelle, wenn man eine Software sucht.

Viele haben aber ihre Seiten in der Zwischenzeit angepasst, weisen auf die monatlichen Kosten hin, ob gross oder klein, sie stehen auf der ersten und/oder aber auf der Anmeldeseite. Und selbst das aufgehobene Widerrufsrecht, das bisher zur Gegenklage reichte, wurde nun in einem deutschen Gerichtsentscheid „als in diesem Metier üblich“, teilweise anerkannt.  Es heisst hier:

Wo Leistungen geboten werden, die vor einer allfälligen Verrechnung der Grundkosten (Abokosten/Jahresbeitrag) vom Kunden angenommen werden können (Download, Vergünstigungen beim Einkauf etc.), kann das Widerrufsrecht aufgehoben werden, wenn der Kunde diesem zustimmt und er belehrend darauf hingewiesen wird/wurde.  Das aufgehobene Widerrufsrecht, kann so vom Kläger nicht angefochten werden, da er in diesem Fall, und vor der Nutzung der Leistung des Angeklagten, auf dieses hingewiesen wurde.

Auch eine Täuschung kann nicht vorliegen, dem Kläger wurden in grosser Schrift und zur jeder Zeit, klar ersichtlich, die monatlichen Kosten von 8 Euro angezeigt. (Das Gericht bezieht sich hier auf Bildschirmfotos die vorlagen und den Ablauf der Anmeldung belegten).

Anmerkung:

Die Vertragszeit von 24 Monaten wurde leider hier vom Kläger nicht angefochten, da die Klageschrift auf Täuschung einer Mitgliedschaft ausgelegt war.

Da diesem Urteil „gegen gesprochen“ wurde, ist es noch nicht öffentlich. Wenn dem aber so „gesprochen“ wird, haben die Abzocker ein weiteres „Aber“ ausgeräumt.

PC-Tipp, eine Schweizer Zeitschrift, fand nun bei Mega-Downloads.net aber auch einige „lustige“  Gegebenheit. Anscheinend bietet dieses Haus (Load House FZE/Blue Byte FZE) diverse Anmeldeseiten an, die einmal unterstrichen, einmal nur gerade so erwähnt, auf die Kosten hinweisen.

Info: PC-Tipp  / Artikel 44569 Autor Gaby Salvisberg & Redaktion

Desweiteren bietet aber dieser Anbieter genau wie OpenDownload.de Produkte an, die „in keinem Fall“ kostenpflichtig angeboten werden dürfen, wenn nicht weiterer Support für diese gewährt wird. Beispiel OpenOffice, Firefox, Adobe-Produkte etc.

Genau diesen Support schliessen aber beide in ihren AGB aus.

Wenn dem nun aber so ist, kann das obige „Urteil“ wohl nicht zum tragen kommen, wenn Kunden je nach Suchergebnis auf andere Seiten gelockt werden, in denen Angaben nicht, oder eben wieder versteckt auftauchen.

Pc-Tipp weist hier auf die Weisungen der SECO hin. Schreibt als Tipp man soll, am besten eingeschrieben, der Rechnung widersprechen mit dem folgenden Wortlaut..

«Ich bin durch Ihre Website getäuscht worden. Deshalb fechte ich den über Ihre Website abgeschlossenen Vertrag wegen Irrtums bzw. wegen Willensmangels an. Der fragliche Vertrag ist somit nichtig».

SECO aber schreibt, auf andere Anbieter bezogen, „IN DIESEM FALL, schreiben Sie….“. Hier wird aber noch auf Abzocker hingewiesen, die die Kosten in den AGB oder nicht „ersichtlich“ angegeben haben.  Im Fall von Mega-Downloads.net ist dies aber nicht der Fall. Es gab/gibt namhafte Zeitschriften die ihre Downloads wohl gratis anbieten, aber einen schnelleren Download kostenpflichtig machen.  Ist dies nicht in etwa das selbe?

Schlusswort:

Recht sprechen… Wir haben die Befürchtung, dass einer der Anbieter von solchen Seiten einmal einen Schritt weiter gehen wird und der Weg einer Klage bis zu einer gültigen Rechtssprechung geht. Diese Anbieter haben gelernt, weisen auf Kosten nun hin, machen die undurchschaubaren AGB nun verständlich und irgendwann wird ein Richter einer solchen Klage „Gehör“ schenken und „Recht“ sprechen.

Weiterführende Infos.

Betreiber der Seite: Load House FZE seit 11/08 (ehm. Blue Byte FZE)

Inhaber: Helmuth Steffel, seines Zeichens Inhaber der Firma Validea GMBH 1210 Wien (verantwortlich für das Inkasso) und der Mobilo GmbH 1210 Wien. Hier stellt sich Herr Dr. Robert Fritzmann dazu, der wieder über 7 Ecken mit der INQNET GmbH 1020 Wien die den Namen Firstload.de schützen lies. Auch ist Fritzmann der Geschäftsführer der Firma Verimount FZE mir Sitz in 217, Twin Tower, Baniyas Road 4404 Dubai. Hier schlisst sich dann der Kreis mit der Online Content Ltd die wiederum für Firstload.de wirbt.

Die Firma Verimount wurde in Wien (Staatsanwaltschaft Wien)zu einer Geldzahlung verpflichtet. Das Urteil aber über die Seiten Firstload.de war einzig, dass man die Seite neu aufbauen und kundenfreundlicher Gestalten muss.

Die Startseite von „firstload.de“ muss innerhalb einer Frist von zwei Monaten konsumentenfreundlicher gestaltet werden. Es muss auf die Mindestvertragsdauer, die auflaufenden Mindestkosten und die 14-tägige Widerrufsfrist hingewiesen werden.

Mit diesen Auflagen würde die Seite von Mega-Downloads.net allen Ansprüchen genügen. Wir warnen hier darum nochmals, zumindest im EU-Raum ist die neue Aufmachung dieser Betreiber rechten und im Sinne des Gesetzes als Statthaft. Wie dies in der Schweiz ist, können wir nicht festhalten, aber auch hier sind die Herrn Kromer/Metzler bzw. ASK etc. nahe der Vorgaben.



2 Antworten zu “Mega-Downloads = Mega Abzocke

  1. Pingback: OpenDownload und Neueste-Downloads.com « Beluga59’s Weblog

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