Das Ende der Grossbanken


Beluga59: In klarem deutsch (nie Fehlerfrei) über eine „Ernste“ Sache: Thema Banken/22.9.2011

Da sind sie wieder, die Artikel in Zeitungen, Zeitschriften, Foren und Blogs. Die nächste Katastrophe bahnt sich an, die nächsten Grossbanken werden wanken und nun prophezeit man, weitere Grossbanken werden sterben. Einer der es genau wissen will meint sogar, unsere Spar- und Lohnkonto seien in den nächsten Tagen und Wochen in Gefahr und ganze gefährlich sei es Geld in Italien, Spanien und der Schweiz anzulegen. Nur „verrückte“ (Sorry ist nicht mein Ausdruck), legen Geld noch in Grossbritannien, Irland und Polen auf die Bank . In Griechenland und Bulgarien wisse man bald nicht mehr wie man Bank schreibe. Nun gut in Bulgarien heissen diese Institute eh банка und in Griechenland Τράπεζα, da kann er also Recht behalten.

Das schlimme daran ist, wer einen solchen Artikel liest und in der heutigen Zeit dann etwas Gooooogelt bekommt tausende von solchen Kriesen-Macher-Post zu lesen. Ausdrücke die man gar nicht kannte werden auf einmal ….. ja was werden sie. Verständlich? Nein vielmehr gehen die Berichte von einem Extrem ins Andere, um den Worten Beweiskraft zu geben, nimmt man Beispiele die nichts mit dem eigentlichen – Kern-Thema zu tun haben.  Banken mit ihren Geschäften sind so undurchschaubar wie eine verschimmelte Banane.

Was den meisten bleibt sind Riesen- Boni die ausbezahlt werden, auch wenn die Bank schlechte Zahlen vorlegt.  Und alle haben oder hätten eigentlich nur Angst, wenn es ihr eigenes Konto betreffen würde. Mitleid findet man selten, bei negativen Schlagzeilen der Banken, Schuldige findet man immer und irgend einer nimmt dann den Hut um an einem anderen Ort mit offenen Armen empfangen zu werden. Neu ist eigentlich nur, dass in den vergangenen Jahren Regierungen (also wir Steuerzahler) den Banken unter die Arme gegriffen haben. Neu ist auch,, dass eine Einzelperson 2,3 Milliarden Euro in den Sand setzten kann und dies ganz alleine. Und so ist nun auch allen der Begriff Investmentbanking näher gerückt.

Einen kleinen Artikel mit einer Anzeige in Österreich freute mich dagegen und den will ich Ihnen nicht vorenthalten, er stammt vom August 2011

Liebe Mitglieder der XXXX-Bank.

Wie Sie der regionalen Presse entnehmen konnten, sind wir einem Gauner-Paar erlegen, die unsere Bank um 21’911,40 Euro betrogen hat. Gleichzeitig haben die Reparaturen des von uns angemieteten Bankomat der Euro-XXX, der im Januar durch jugendliche mit Haarspray beschädigt wurde, mehr gekostet als angenommen. So entstand uns ein Schaden von insgesamt 26’503,30 Euro. Wir sehen uns so gezwungen eine ausserordentliche Generalversammlung am 7. Oktober 2011 um 20:30 im Restaurant XXX (grosser Saal) einberufen und wir hoffen, das wir „Vollzählig“ zur Abstimmung gelangen können……..

Beim nachsehen im besagtem Ort und Restaurant findet man  den Hinweis, dass im grossen Saal 85 Personen Platz finden. (Edit: Leider mussten wir die Namen der Bank entfernen)

Solche „Banken“ fand man früher viele, und viele hatten den Namen der „Vetternwirtschaft“ ins Leben gerufen. Da bekam Hansulrich einen Kredit und Rudi nicht nur weil er halt nicht „Stämmisch“ von hier war. Aber die Bank war noch eine Institution die Überschaubar war. So waren solche Publikationen wie am 18. August 1963 keine Seltenheit

… wir haben mit 35 Stimmen festgehalten, dass dem Ulrich Werner, ein Darlehen in der Höhe von 13’575 Deutsche Mark überlassen wird. Das Darlehen ist in Raten von 2000 Deutschen Mark, jeweils zum Jahres – Ersten zu begleichen. Erstmals am 1. Januar 1964, letztmals am 1. Januar 1971: Das Darlehen ist Zweckgebunden für den vorgelegten Erweiterungsbau der Scheune xxxx (Kataster 12/45).  Der Zins wird mit Risikoübertragung auf 575 DM festgelegt.

Nun seit wenigen Jahren können auch ganze Länder Konkurs gehen, oder eben mit der nötigen Hilfe von anderen Staaten nicht. Auch hier sind es die Bürger und Steuerzahler die leiden müssen, im betreffenden Land wegen den nötigen Sparplänen die man gerne auf dem Buggel der Sozial-Schwachen ausübt, bei den reichen Ländern die Bürger die ebensolche Sparmassnahmen hinnehmen müssen.Wenn Deutschland immer nur gibt, wer gibt denn mal Deutschland wenn sie etwas brauchen.

Warum um Himmels willen machen wir unsere Leben, unsere Prognosen unsere Aussichten was die Wirtschaft angeht immer von den USA abhängig. Ein maroder Staat kurz vor dem Abgrund. Wo jeder Bürger mehr Kreditkarten besitzt als Dollars auf dem Konto. Wo im Schnitt der Lohn von diesem Monat, die Rechnungen vom Juli abdeckt.

Und was machen wir Deutschen, damit es uns gut geht?  Zweitjob damit wir auf 2000 Euro kommen, Drittjob damit einige von uns gerade mal 1200 Euro haben. Hurra das goldene Land Deutschland. 5  Euro Jobs, damit Arbeitgeber günstiger produzieren können.  Da höre ich was von einem Durchschnittseinkommen von 2750 Euro (RWI ) und sehe 5 Minuten später einen Beitrag auf der ARD wo ein Arzt (Spital/Allgemeinmedizin) mit 60 bis 80 Stundenwoche gerade mal 2570 Euro mit nach Hause nimmt. Verrückt, geht er in die nahe Schweiz ist sein Lohn rund 150% höher und selbst im nahen Dänemark wird er immer noch 100% mehr verdienen.

Nun, beim durchlesen des heutigen Artikel von Prof. Dr. Rebjak der empfiehlt die Sparguthaben so schnell als möglich abzuheben und das Geld lieber wieder unter die Matratze zu legen, wollte ich dies tun, aber welches Geld denn?? die 13,45 Euro die noch auf meinem Konto verblieben sind….. 🙂

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