1/2 Mill. Euro Schaden durch Megaupload


20.1.2012

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Titelgeschichte

Eine halbe Milliarde Euro Schaden sollen die Sharehoster von MegaUpload verursacht haben. Nun wurden 4 der 7 gesuchten Personen verhaftet.  Der FBI ist hier in Zusammenarbeit mit deutschen, australischen und weiteren Behörden ein ganzer Ring ins Netz gegangen. Die Domains MegaUpload und MegaVideo sowie 16 weitere Domains wurden vom Netz genommen. Die Server standen in Kanada, Holland und in den USA. Der Wert der beschlagnahmten Waren beträgt 50 Millionen Dollar. Als Drahtzieher wurde Kim Schmitz (Pseudonym Kim DotCom) verhaftet. Er soll das ganze über die in Hongkong ansässigen Firmen Megaupload Limited und Vestor Limited hoch gezogen haben.

Zu der Gruppe gehören 3 weitere deutsche Finn Batato (38), Sven Echternach (39) ,  Mathias Ortmann (40).  Ebenso soll der Slowene Julius Bencko, 35 mitgewerkelt haben. Fragen wirft auf, warum der vermutete Chef hinter allem, der Schweizer Musiker Swizz Beatz und Ehemann von Alicia Keys, weder erwähnt noch sonst wie aufgeführt wird.

Alicia Keys sowie Kanye West, Kim Kardarshin usw. sind/waren grosse Fans der Seiten MegaUpload.

Die Seite MegaUpload war zeitweise unter den TOP 20 der Weltweit am meisten aufgerufenen Internetseite.

Nach dem Abschalten der Seiten, war/ist die Seite des US-Justizministerium (www.justice.gov) nicht mehr zu erreichen. Anonymous-Aktivisten brüsten sich damit, die Seite mit DDOS Attacken still gelegt zu haben.

Weitere Information dazu auf englisch >>>

Damit ist der FBI ein weiterer Schritt gegen das illegale verbreiten von Film und Musik gelungen.

Informativ:

Die oben aufgeführten Seiten konnten benutzt werden um zum Beispiele Dateien die zu gross waren um via E-Mail zu senden, hier zu hinterlegen und so nur noch ein Link in der E-Mail nötig war, um diese zu versenden. Die Grösse dieser Plattform kann man sich kaum vorstellen. Solche Links wurden sehr schnell ausgenutzt um Musik und Video Dateien zu Sharen und so eben auch zum illegalen verbreiten von Musik, Spielen und Filmen.  Vor allem Jugendliche nutzten diese Form um an „Musik“ zu kommen. Viele Foren und Blogs die solche Links anboten/anbieten stehen nun nach der Schliessung der Domains relativ „leer“ da.  Gehostet wurden neben MP3 und Videomaterial auch Programme und Spiele sowie Bilder. Viele (die FBI spricht von der Mehrheit) dieser Dateien seien urheberrechtlich geschützt.

Die Seite wurde aber auch von vielen Stars und Produzenten nicht nur gut geheissen sondern aktiv gefördert. Wie illegal alles war, wird sich nun zeigen. Der Zeitpunkt scheint ebenso etwas fraglich, den die Betreiber haben gerade in den letzten Tagen den „Inhabern“ der urheberrechtlich -geschützen Werke angeboten, mit Ihnen zu kommunizieren und erklärte eine offene Zusammenarbeit. Dazu stand auf der Homepage

Die Anschuldigungen, Megaupload fördere massenhafte Urheberrechtverstösse, seien «grotesk überzogen», erklärte das Unternehmen in einer kurz vor der Schliessung auf seinen Internetseiten veröffentlichten Mitteilung.

Die grosse Mehrheit des Datenverkehrs von Megaupload ist legitim. Wir werden aber nicht aufgeben. Wenn die Unterhaltungsindustrie von der Beliebtheit des Dienstes profitieren will, wir sind zum Dialog bereit. «Wir haben einige gute Ideen. Meldet euch»

Wikipedia reagierte schnell und hatte bereits gestern die Informations-Seite zu MegaUpload.com angepasst. Dies alles einen Tag nachdem Wikipedia selber gegen die SOPA mit dem Black-Day protestierte. Eingesprungen auf das Angebot ist seit gestern die Seite http://de.megadownload.net/ die auf weitere Quellen (rapidshare.com)  verweist.

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