Buttonlösung im Juli ist sie da


31. März 2012

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Bundesrat beschliesst Frist für Buttonlösung:

Noch 3 Monate Zeit haben die unzähligen Anbieter von Online-Portalen die Produkte durch einen Button (Klick) im Internet verkaufen, diesen auch so zu beschriften, dass der Nutzer auf die Kosten hingewiesen wird.

Auf der Seite Händlerbund.de finden wir folgende Grafik

Es war ein langer, nun schon 3 Jahre dauernder Kampf um eine Lösung gegen die Abzocke im Internet. Die Button Lösung ist nicht die Lösung, aber immerhin ein Anfang. Noch immer ist es möglich mit einem Klick, ein Abo abzuschliessen aus dem man nun wohl etwas schwerer heraus kommt. Noch immer müssen die Anbieter keine Zusammenfassung der Kosten darstellen und Quittieren lassen, aber immerhin haben wir in Deutschland eine direkte Anzeige das wir mit Kosten rechnen müssen.

Hinzugefügt zum § 312g BGB sind:
(3) Der Unternehmer hat die Bestellsituation bei einem Vertrag nach Absatz 2 Satz 1 so zu gestalten, dass der Verbraucher mit seiner Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet. Erfolgt die Bestellung über eine Schaltfläche, ist die Pflicht des Unternehmers aus Satz 1 nur erfüllt, wenn diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist.
(4) Ein Vertrag nach Absatz 2 Satz 1 kommt nur zustande, wenn der Unternehmer seine Pflicht aus Absatz 3 erfüllt.

Die Angst von einigen Gegnern der Button-Lösung ist, dass die unehrlichen Anbieter dies damit umgehen, dass diese nun beginnen die Seite so zu manipulieren, dass beim ersten Aufruf der Seite ein anderer Button angezeigt wird und mit einem Cookie gesteuert beim zweiten mal der geforderte Button erscheint.  Dies würde bedeuten, dass man sich beim bestellen einen Screenshot speichern muss um beweisen zu können, dass es bei der Bestellung selbst anders ausgesehen haben mag.

Der deutsche Händlerbund befürchtet 20% Einbussen bei Onlinebestellungen. Womit sie selber zugeben, dass bisher rund 20% der Bestellungen ungewollt waren. Den warum soll jemand der wirklich was bestellen wollte, sich von einem Button der lediglich bestätigt dass er dies tut, abschrecken lassen. Für uns eine komische und sicherlich zu hinterfragende Prognose von den „ehrlichen“ Anbietern.

Die Abzocker werden es etwas schwerer haben die Menschen auf ihre Nutzlos-Seiten zu bringen.  Sie werden uns aber sicherlich mit „lustigen“ Lösungen am Gesetz vorbei, überraschen. Das Millionengeschäft mit Seiten die nichts bringen, werden sich diese nicht entgehen lassen.

Informativ:

Was ändert alles bei der Bestellseite >>>

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