Die Geschichte um arme Hunde aus Mallorca, Ungarn etc.


10.5.2012: Unser Partnerblog Pro-Basel stell wieder einmal eine Frage.

Diesmal zum immer populärer werdenden Thema Tierschutz / Tierhilfe und Tierrettung in anderen Ländern.

Mann stellt sich die Frage ob lediglich der Import der Tier nach Deutschland, Schweiz und Österreich bereits als Tierschutz gewertet werden darf, oder ob der eine oder andere die Popularität solcher Organisation für die eigenen Bedürfnisse ausnutze. Dies wird versucht zu klären am Beispiel der SHRM (Schweizer Hunde & Katzenrettung Mallorca) die in den vergangenen Tagen ihren Einsatz in Mallorca/Rumänien mit einem Tagebuch dokumentierten. Eine Organisation die nun das tut, was wir wirkliche Hilfe nennen, Vorort den Tieren zu helfen und nur Hunde nach „Hause“ zu nehmen die auch ein neues „Plätzli“ gefunden haben.

Das hebt die SHRM ab von anderen Tierhilfeorganisationen.

Ein lesenswerte Artikel meinen wir  >>>

4 Antworten zu “Die Geschichte um arme Hunde aus Mallorca, Ungarn etc.

  1. Was macht der normale Mensch wenn sich ein Rohrbruch ereignet? Nun er dreht ERST die Wasserleitung ab und beginnt DANN mit dem wischen/trockenlegen der Wohnung…
    Sogenannte Tierschützer und speziell die Hundefreude reagieren da ganz anders, sie fummeln am Resultat statt die Ursachen abzustellen – bestenfalls…
    Im schlechten Fall sind selbe unter dem Deckmantel des Tierschutz Geschäftemacher und Betrüger.

    Erstens muss endlich allen Züchtern überall genauestens auf die Pfoten geschaut werden. Solange Tierheime voll sind und die Herrn Tierschützer keine Einschläferungen wollen, solange ist jede Zucht eine am BEDARF vorbei! Welche Heuchelei wenn uns diese Tierschützer immer nur die „ach wie armen“ Kreaturen in Heimen und auf der Strasse zeigen, aber an den Ursachen fast nichts ändern.
    Das ist doch alles eine einfache Rechenaufgabe, wenn wie im Artikel beschrieben wird, einfach durch kastrieren von Hündinnen hunderte von den „armen Kreaturen“ verhindert werden könnten, die man dann nicht mehr aufwändig versorgen & vermitteln müsste – wenn man wirklich WOLLTE!
    Will man aber wirklich? Es geht doch hier wie überall nur ums liebe Geld. Abgesehen von den bereits aufgedeckten Betrug, schöpfen auch die „seriösen“ Herrschaften in der Kette vom Züchter über Händler/Erzeuger von Tiernahrung und Zubehör bis zum Tierarzt kräftig ab.
    Was für ein Wunder wenn ich da z.B. in Ascona beim Tierarzt in guter Lage draussen am Tor ein Schild von irgeneiner Hilfsorganisation für spanische Windhunde etc. sehe – ein Schelm wer dabei böses denkt… Denn sind die Tölen erst mal in die Schweiz , Deutschland etc. vermittelt, hat auch der Tierarzt etwas davon – oder? Also ich sehe (von den Touristen-Kläffern abgesehen) recht wenige Hunde dort und in vielen Teilen (zumindest dr südlichen) Schweiz – da „geht“ doch noch was…und es ist ja sicher nicht verboten wenn sich geschäftstüchtige ihre Klientel selber schaffen, an denen sie ihre Dienstleistungen verkaufen, aber bitte solle man dann doch nie von Tierschutz schwafeln und heucheln.

    Gerade wenn man die Haltung von Raubtieren (und nix anderes sind nun mal Hunde!) durch die Mitleids-Zour forciert , dann sollte man mal fragen wie es denn um das Lebensrecht anderer Tiere (Hundefutter) bestellt ist? Auch wenn da einige Peta-Irre als „Veganer“ auftreten , der „gerettete“ Strassenköter wird da etwas anders drüber denken…

    Außerdem möchten die Probleme dort gelöst werden wo selbe entstehen! Wozu haben wir diese EU eigentlich? Endlich muss mal in ganz Europa bestimmt werden wie gegen streunende Hunde vorzugehen ist. Wieviel Bedarf da ist und folglich wieviel Zucht zugelassen werden darf, denn der beste Tierschutz ist die Vermeidung von ungewünschten Tieren! Dann muss endlich jeder der Tiere halten will überprüft werden auf dessen Eignung dazu – wenn Tiere weiter wie Ware gekauft und bei nicht gefallen weggeworfen werden, dann kann Tierschutz sich nicht auf das einsammeln weggeworfener Tiere beschränken.
    Der beste Schutz , wie auch Tierschutz besteht in der Vorbeugung!

    Tierschutz dürfte nur die Funktion einer Feuerwehr haben, dh. man braucht selbe in Bereitschaft, aber es ist für alle am besten wenn sie nicht tätig werden muss!
    Tierschützer aber – und selbst die seriösen – fühlen sich imho aber nicht als diese Feuerwehr. Im besten Fall sind das doch von mit Mitleid geplagte Personen mit permanenten Helfersyndrom, die ja gerade darauf brennen „gebraucht“ zu werden.
    Leute die aus normaler Hilfe sich eine Lebensaufgabe gemacht haben, denen würde ja was fehlen wenn deren Hilfe nicht mehr benötigt würde – so verkommt „Tierschutz“ oft zu Selbstzweck. Da Hunde die größte Lobby haben, werden Strassenköter so nie verschwinden, da es scheinbar „gewollt“ ist immer viele dieser ach wie „armen Tierchen“ zum „retten“ zu haben, anstatt das mann durch richtige Kastration (nämlich die der Hündinnen) und schärfere Gesetze zur Tierzucht – und Haltung , das Problem beseitigt!

    • Hallo blaue,
      ich stimme Deinem Komentar zu, aber eins gibt mir zu bedenken. Du schreibst:..“Dann muss endlich jeder der Tiere halten will überprüft werden auf dessen Eignung dazu“…Das ist so auch richtig, meiner Meinung nach müßten Hundezüchter in dieser Richtung eine Ausbildung machen oder fachspezifisch etwas studieren. Denn fachmännische Ahnung von Genetik, Tierschutzgesetze, Tierverhalten etc. ist absolut Notwendig und auch die finanziellen Mittel um die Tiere zu versorgen sollten dauerhaft zur VErfügung stehen. Problem ist, das dann jeder Depp weiter Tier im Wohnzimmer vermehren darf (z.b. Mischlingshunde etc.). ABER sollten diese Überprüfungen kommen, und ich würde sie begrüßen, dann würden wir für Tiere mehr tun als wie für unsere Kinder. KInder bekommen darf jeder, da wird niemand überprüft, ob diejenigen geeignet sind. Ich finde es schon lächerlich, daß man für einen Hund eine HAftpflicht VErsicherung haben MUSS, für ein Kind muss man das nicht. Ist das Kind nicht über die Eltern mitversichert, bleibt der Geschädigte doch meist auf den Schaden sitzen.Das ist alles ein heikles Thema und wo will man anfangen und wo enden ?…..

      • Man kommt schnell vom hundertsten ins tausende, wenn man all die Gesetzeslücken, Rechtsunsicherheiten usw sieht.
        Wo anfangen? Hauptsache man fängt irgendwo mal an , warum nicht bei der Tierhaltung und hier (weil da im Gegesatz zur Goldhamsterhaltung) oft andere betroffen sind /belästigt werden, nicht bei der Hundehaltung?

        In Sachen Kinder rennen sie einerseits offene Türen bei mir ein (denn es darf in einer Demokratie nie sein das irgendwer unschuldig auf einen Schaden sitzen bleibt, ergo muss jedes Individuum das Schaden verursachen kann versichert sein bzw für den Schaden aufkommen – basta!), andererseits werden Kinder ja imho noch nicht wie Hunde zum verkaufen gezüchtet, und es gibt ja hierfür Jugendämter etc .
        Da es schwerfällt Menschen bei der „Paarung“ zu überwachen – es gibt ja Schwangerschaften trotz Pille – wird es auch solche Kontrollen bei Menschen nicht geben können – obzwar es schon gut wäre wenn a) wegen der Überbevölkerung generell weniger Kinder gezeugt würden und b) mehr Kinder aus Haushalten kämen die deren Erziehung/Bildung auch hinbekommen….

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