Landdienst in der Schweiz – Hinterfragt


Schüler uns Schülerinnen in der Schweiz müssen zum Teil einen Landdienst absolvieren. Dass sind 2 bis 3 Wochen in einer fremden Familie, meist Bauernhöfe.  Ebenso können Jugendliche aus der ganzen Welt freiwillig solche „Ferien“ buchen. Waren solche Wochen früher auch gerne schweren Vorwürfen ausgesetzt, von sexuellem Missbrauch bis Prügelstrafe, sind die heutigen Gastfamilien organisiert und der Verband AgriViva stellt klare Bedignungen auf, für Gastfamilien die solche Jugendliche aufnehmen wollen. Auch die Besoldung ist hier geregelt, wohl sehr tief bei 13 bis 19 Euro pro Tag mit Kost und Logie, aber dennoch für viele junge Menschen ein Erlebniss fürs Leben.

Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe. Ausnutzung der Jugendlichen mit schwerer körperlichen Arbeit und mit bis zu 60 Stunden/Wochen.  Oder eben auch eine wohl überforderte oder von der Vergangenheit gezeichneten Gastgeberin wie im folgenden Bericht den Sie auf ProBasel nachlesen können.

Link zum Bericht >>>

Sollten Sie für sich oder für Ihre Kinder ein solches Arbeits und Ferienerlebniss in Betracht ziehen, lohnt es sich in der Schweiz sich mit dem Verband AgriViva zu beschäftigen die solche Gastfamilien unter Vertrag hat und auch die Bedingungen stellt. Vor Ferien oder Arbeiten auf dem Lande dessen Publikationen sie frei im Internet finden raten wir ab.

In diesem Beispiel wurde der Jungendliche in einen Wohnwagen (Familienanschluss) abgeschoben, ohne Nasszelle und ohne Wasser.

Eine Antwort zu “Landdienst in der Schweiz – Hinterfragt

  1. Nun man kann vortrefflich streiten ob solch „Landdienst“ nun für den Jugentlichen wirklich förderlich ist oder nicht. Es gibt ja überall die Möglichkeiten als Austauschschüler z.B. andere Länder kennenzulernen (was imho mehr Sinn macht) und/oder als Baby-Sitter etc anderswo mit Familienanschluss mal was anderes kennenzulernen.

    Was aber imho garnicht geht wenn sowas zur „Pflicht“ wird…und das in der ach wie freien Schweiz…es möchte ein jeder selber entscheiden dürfen ob und inwieweit er anderes kennenlernen möchte!
    Und wenn dann noch für bis 10 Stunden Arbeit teils nur 13 Euro gezahlt werden, dann ist mir das Kinderarbeit und Ausbeutung – und das in der ach so reichen Schweiz…
    Auch wenn die Familien freundlich und Toilettenpapier immer greifbar wäre, selbst dann scheinen mir 13 Euro ein Witz!
    Ist schon ein merkwürdiges Land, wenn Deutsche für ein paar Franken unter Tarif dort arbeiten, gibt es „böses Blut“ , aber die eigenen Kinder sollen für ein Handgeld auf Hof und Stall schuften…

    Sorry in Deutschland wird ja generell weniger verdient als in der Schweiz , aber einen Ferienjob für 13 Euro für 10 Stunden schwere Arbeit wird hier kein Schüler arbeiten…

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