Facebook – Angst vor dem 16. August und 15. November


Facebook hat am 18. Mai.2012 hoch gepokert beim Börsengang.  Inzwischen sind 50 Milliarden Dollar im Himmel verpufft. Die Aktie wurde zuletzt mit knapp 20 Dollar gewertet.

Nun haben sogar die grössten Optimisten angst, da in kürze zwei Sperrfristen für den Verkauf von Aktienpaketen ablaufen.

Bereit am 16. August endet die Sperrfrist nach der maximal 271 Mio. Aktien auf dem Markt platziert werden können, ab dem 15. November dürfen auch die Aktien verkauft werden, die Mitarbeiter und Mitbegründer erhalten haben. Diese haben eh schon am meisten verloren und mussten in den letzten Wochen traurig mit ansehen, wie ihre Papiere immer weniger Gegenwert erhalten.

Dass die Aktie einst bei 14 bis 16 Dollar enden wird, haben Pessimisten bereits einen Tag  nach dem Börsengang prophezeit, dass diese Recht bekommen, haben jedoch wenige geglaubt und als die Aktie im Juni wieder stärker wurde, glaubte man bereits, das Tal sei erreicht. Auch wenn gegen 1 Milliarde Menschen einen Facebook Account haben und über 500 Millionen diesen täglich besuchen, Facebook hat mühe mit diesen Mitgliedern auch Geld zu produzieren. Mit den immer besser werdenden Smartphones benutzen auch immer mehr dieses für Facebook und hier ist kein Platz für Werbung. Viele junge Menschen haben auch die Nase voll von der stressigen Plattform. Zumindest behauptet dies die Statistiken der letzten Wochen.

Einen noch grösseren Einbruch erlebte in den letzten Wochen nur noch das Spielportal Zynga  (CityVille etc.) dessen Papiere von einst 14 Dollar auf 2,70 fielen. Dazu kommen teure Rechtsstreits mit anderen Firmen. Hier gibt es Pessimisten die meinen diese Papier bald nicht mehr auf dem Markt vor zu finden.

Gleiches wollen nun auch Analysten rund um die Firma Microsoft weissagen.  Windows 8 gibt man keine grosse Chancen auf den Tablets und Smartphones. Und hier wird die Entwicklung der nächsten Monate und Jahre hin gehen. Die jungen Microsoft-Update müden Menschen, wollen sich nicht mehr um System und Programme kümmern.  Das übergrosse MS-Office-Paket mit immer mehr Optionen die knapp 1% den Benutzer dann auch wirklich gebrauchen kann, sind viel zu teuer und ist es nicht gratis auf dem System vorinstalliert, werden immer weniger Menschen bereit sein, ein Office Paket zu kaufen, zumal die Open Source Szene gleichwertige Programme anbietet. Die Börse reagiert auf solche Meldungen und die Aktie fiel seit März (32,2 $) auf 29,70$

Der Gewinner im Augenblick ist Apple.  Der einstige Studenten – Pc der sich damals gegen IBM (os2) und Microsoft (Windows 3) auflehnte, wird immer beliebter.  Während das iPhone langsam den Platz 1 bei den Wünschen der Jugendlichen räumen muss, sind die iMac, iPad, iBook stark im Aufwind. Apple ist auch mit seinen Cloud (iCloud) Lösungen, Microsoft um Längen voraus und hier spielt die Musik in Zukunft. Die Aktie im Januar noch knapp über 400$ ist heute nur noch für 615$ und mehr zu erhalten. Dies trotz Meldungen von Kinder-Arbeit und grössere Bugs im neuen Lion (OSx) System.

Mal sehen was uns die Zukunft bringt.

Informativ:

Facebook Chronik 2012 >>>

Facebook – Peinlichkeiten wie „Wer möchte heute noch die Kündigung? >>>  (Infos dazu >>>)

Im Handel sind bis zum 16.8.2012 421’000’000 Aktien die zu 38 Dollar aufgelegen sind

Am 16.8.2012 kamen weiter 271’000’000 Aktien dazu. So liegen auf dem Markt 692’000’000 Aktien, am 16.8.2012 viel der Wert erstmals unter 20 Dollar.

Eine Antwort zu “Facebook – Angst vor dem 16. August und 15. November

  1. Pingback: Facebook-Tiefflug reisst Schweizer Banken mit | Pro Basel

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