iPad, Tablet und Smartpohne die neuen Kinderwünsche


Weihanchten

(C) Bild siehe Schluss

Mal abgesehen von den Spiele-Freaks, wünschen sich nach neusten Meldungen junge Menschen vor allem eines, ein neues Smartphone, iPad oder ein Tablet Computer. Notebooks oder gar Desktop Computer wünscht sich niemand mehr.

Manch eine Familie stürzt sich mit dem Geschenk an die Kids in ein teures Abenteuer, den mit dem Kauf des Gerätes, ist das Geschenk noch lange nicht fertig bezahlt. Meist wird dann auch ausgehandelt, dass die monatlichen Kosten vom Taschengeld bezahlt werden müssen, meist ist das Taschengeld aber kleiner als die Kosten und so wird als erstes das Taschengeld angehoben. Ein Spiel das unsere marktbeherrschenden Mogule rund um die Computer und  Kommunikationswelt schon längst gewonnen haben. Das Zauberwort des überall und zu jeder Zeit seine Daten bereit zu haben (Cloud), dass immer erreichbar zu sein wurde in unser Gehirn eingeprägt.  Man muss erreichbar sein. Hinter dem Mond, wer noch kein Smartphone und dies nicht 24 Stunden am laufen hat.

In einer Nachmittagsendung hörte ich gestern, dass die Wünsche nach einem Tablet-Computer bereits ab 3 (Drei) Jahren vorhanden sei. Das ganze auch einen netten Nebeneffekt habe, dass die Kinder versorgt und mit wenig Aufwand ruhig gestellt sind. So ist es dann auch wichtig, dass jedes der Kinder (wenn man mehrere hat) ein solches Gerät zur Verfügung hat.  Gestern im Media-Markt erlebte ich einen ca. 10 jährigen Jungen, der sich gegen die Meinung seines Vaters keinen ACER-Notebook mit allem was man sich nur wünschen kann, schenken lassen wollte, sondern stur nur auf den iPad zeigte.  Alternativ eventuell ein Samsung Tablet. Da ich lange warten musste, erlebte ich auch den Erfolg des jungen Mannes, die beiden liefen mit einem iPad und einer Anmeldung bei Swisscom (die einige Meter entfernt einen eigenen Infostand hatten) raus.

Was für Kinderwünsche?

Unsere Freundin, die in einem grossen Warenhaus arbeitet, liess uns aber etwas beruhigen, denn sie meinte, es gäbe schon noch andere Kinderwünsche. Aber Spielzugeisenbahn und Autorennbahn seien passe. Die Barbie sei auch eher ein Auslaufmodel und wenn Spielzeug dann hochstehendes und teures.

Mein Patenkind wünschte sich einen Gutschein für einen Eintritt ins Disneyland in Paris. Im Wunschzettel steht „da mein Wunsch etwas teurer ist, freue ich mich auch über einen kleinen Anteil an meinen Wunsch“. Müssen wir uns sorgen machen, dass sie mit bald 9 Jahren einen solchen Wunsch hat?  Sie hat noch kein Handy, einen alten Notebook zählt sie als ihr eigen, aber sie hat keinen Facebook Account. Ein Fall für den Schulpsychiater, oder Zeit für ein inniges Gespräch mit den Eltern? Oder einfach noch ein normales Mädchen mit 9 Jahren, dass die Welt noch ausserhalb des eigenen Zimmers entdecken will?

(c) Bild von Pixelio.de User Fanty Wolfgang Dirscherl Link >>>

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