Datendiebstahl – 50 % der Mitarbeiter klauen Firmendaten


Laut Symantec haben in den letzten 12 Monaten 50% der Mitarbeiter die ihren Job gewechselt/verloren haben, bewusst oder unbewusst, Firmendaten mitlaufen lassen, oder Daten die dem geistigen Eigentum anderer gehören.

Ein erschreckende Zahl, wenn man bedenkt dass hier von Firmen aus irgendwelchen Branchen die Rede ist.

Datenklau

Symantec meint dazu:

Die Unternehmen sind an der Misere teilweise selbst schuld. Denn anscheinend machen sie zu wenig, um unter ihren Mitarbeitern eine Kultur des verantwortlichen Umgangs mit geistigem Eigentum zu etablieren.

….68 Prozent gaben an, ihre Betriebe unternähmen auch nichts dagegen, dass vertrauliche wettbewerbsrelevante Informationen von Dritten durch eigene Angestellte genutzt werden.

Nun könnte man hämisch vermerken, wie sollen Bürger etwas beachten, was selbst unsere höchsten Politiker/Innen nicht anerkennen oder anerkannt.

Die ganze Studie kann bei Symantec heruntergeladen werden, wenn Sie sich nicht an der Registrierung inkl. Tel. stören. >>>

Ebenso gibt es eine Kurzfassung in deutsch auf den Seiten von CW >>> die wir auch als Quelle vermerken.

Die Studie deckt sich mit den Daten von 2008/2009 die bereits damals mit ähnlichen Daten veröffentlicht wurde >>>.  Da lässt sich offen die Frage stellen, warum in den letzten 4 bis 5 Jahren aus den Erkenntnissen von damals nichts geschehen ist.  Wenn ein Physiotherapeut lachend meint, „… ich habe beim Weggang aus dem Spital wohl alle Patientenangaben kopiert, aber nur deren Adressen….“ und meint er habe sich doch nicht strafbar gemacht, da er ja keine Arztberichte, Anamnesen oder gar Diagnosen „gestohlen“ habe.   Auch die junge Anwältin ist sich keiner Schuld bewusst ???, dass sie beim Weggang und Wechsel in die Selbständigkeit die Klienten- Daten  mitgenommen habe, an denen SIE mitgearbeitet habe.

Datenklau kann aber auch folgen haben, gemeint sind nicht die Steuer-CD’s aus der Schweiz die sich Deutschland illegal beschafft hat, gemeint sind Daten die wirklich vertraulich sind. Der Mitarbeiter auf dem Amt, der sich die Daten der Schuldner der Stadt zu eigen macht, da er ein Inkasso aufmacht, die Mitarbeiterin beim Sex-Versand, die, neu im horizontalen Gewerbe, die glücklichen Kunden mit ihrer Neueröffnung anschreibt usw.

Wohin das alles führen wird sehen wir in naher Zukunft, wenn sich die Firmen und Softwarehäuser nicht endlich bewusst werden wie Daten zu schützen sind. Mit Dropbox, iCloud, Goggle Drive etc. kann heute jeder Daten aus dem Geschäft abtragen. Auch wenn man den Diebstahl bemerkt ist der Nachweis der Diebstahls immer noch schwer zu erbringen.

 

 

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