Die Schweizer nehmen die Schweizer aus


Landläufig gelten die Einwohner der EU-Freien Zone „Schweiz“, als Reich. Dass dies ein grosser Irrtum ist, zeigen die prozentual sehr hohen Betreibungen, Konkurse und Insolvenzen. So weilen in diesem Ländle auch wirklich arme Menschen. Oft sind es auch „Ausländer“ die glaubten im Käseland, viel Geld zu verdienen.

Mit diesen lässt sich dann auch viel Geld verdienen, wie uns ein Brief von P. M. zeigt.

Es bestellte sich beim Reichert Verlag in Schaafheim ein Abo für die Zeitschrift iCreate.  43.10 Euro wird das Kosten.

Der Reichert Verlag übersendet eine Rechnung an den lieben Schweizer, ohne Zahlschein und fügt lediglich die Kontodaten bei, mit der P.M. die Überweisung tätigte. Etwas überrascht bekommt er dann von seiner Bank BKB (Basler Kantonalbank) die Abrechnung.  89.63 SFr soll er bezahlen (72,05 Euro).  180% vom eigentlich Abopreis und so 28,92 Euro Gebühren.

BKB_Teurer_Gebühren

Noch besser meint es die sympatische Versicherung Sympany mit den Schweizern. Bei einer Erinnerung über einen Betrag von  160,35 Franken, werden dem Kunden Mahnkosten von 70 Franken angedroht. Wahrlich eine sympatische Versicherung.

Sympany_Gar_Nicht_So_Sympatisch

 

Solche Beispiele findet man in der Schweiz zuhauf. Da gibt es Gemeinde die zur Hundesteuer (einer Steuer (Gemengsteuer gibt’s glaub ich nur in der Schweizdie alle Kosten für den administrativen sowie materiellen Aufwand beinhalten soll) eine Schreibgebühr von 20 Franken zuschlagen (Basel Stadt) und dies jedes Jahr und zur Mahnung 40.- draufschlagen usw.

Mit den Gebühren macht man Heute anscheinend die Kohle, wie beim Drucker das Verbrauchsmaterial, wie die Abzocker die Unaufmerksamen, so verdient man Heute Geld.

 

Informativ:

Der Bundesrat erklärt die Gemengsteuer:

Gemengsteuer = eine Steuer, welche zum Teil eine allgemeine Beschaffung von Geldmitteln durch den Staat darstelle und mindestens teilweise auch die Funktion einer Gebühr habe, indem die Verursacher bestimmter Verwaltungskosten (z. B. Hundekontrolle, Anschaffen, Aufstellen und Unterhalt von Robidogs oder Finanzierung von Hundekursen) zu finanziellen Leistungen herangezogen werden.

Eine Antwort zu “Die Schweizer nehmen die Schweizer aus

  1. naja, bin ja auch kein fan von der hundesteuer. aber soziale ungerechtigkeit? ausser bei den anschaffungskosten gibt es keinen finanziellen unterschied zwischen th-hund und rassehund! und – sorry- aber wer aus finanziellen gründen die hundesteuer nicht aufbringen kann hat definitiv nicht genug geld, einen hund zu halten (abgesehen davon dass in vielen städten für sozial sehr schwache eine nur eine gebühr von ca. 10.- anfällt!und öhm, von wegen spitzenverdiener und wenigerbetuchte: der hund eines jeden versäubert sich im idealfall draussen, läuft auf öffentlichem grund und braucht robidogsäcke (auch im idealfall hihi).und da ein hund nichts verdient, kann man das eine art „kopfsteuer“nennen, die auch einjeder zahlen muss. und hunde, welche öfftentlich wichtige arbeit leisten, sind ja auch steuerbefreit… es könnte nun darüber sinniert werden, welche tiere dann sonst noch steuer zahlen müssten, aber darum gehts ja nicht.bin übrigens vor jahren öfters durch ausland gefahren, und nirgens hat es so ein dichtes robidog-netz gehabt wie in der schweiz.

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