LOXXIO – Nützt es was?


Gut zu wissen, es gibt eine geprüfte Software (TüV Saarland, die Seite wo der Such-Button immer noch nicht geht), die alle Ihre besuchten Web-Seiten (ohne dessen Inhalt) speichert. Bei einer Abmahnung soll dieses Protokoll dann beweisen, das SIE es nicht waren der zu dieser Zeit auf einer bestimmten Seite gewesen ist und eventuell verbotene Download oder irgend ein Abo bestellt haben.

In Zeiten in denen mehr als 3000 deutsche Bürger pro Tag abgemahnt werden, wäre dies eine feine Sache.. Aber….

Leider lässt sich die Software Loxxio auch deaktivieren und, sollten Sie mit W-Lan surfen, kann eine x beliebige Person Ihren Router zu dieser Zeit benutzt haben und die selbe IP-Adresse erhalten. Das Programm beweist lediglich das mit dem PC X diese Seite nicht besucht wurde, aber man hat ja eventuell 2 oder ein Smartphone, Tablet und so weiter. Auch die neueren TV-Geräte lassen Internet-Besuche zu und die Spiel-Consolen eh.

Was ein solchen Protokoll vor Gericht für einen Wert haben wird, werden wir sehen. Ein Beweis wird es aber wohl nicht sein. Nun die Software ist dafür recht günstig.  Knapp 30 Euro soll  man einmalig bezahlen.

Wir meinen – Na ja, kostet wenig, aber obs was bringt?

Es gibt diverse Tools die die besuchten Seiten und die aktuelle IP speichern und protokollieren.

Die meisten Router bieten ebenso ein solche Protokoll, aber von allen Geräten die auf dem Gerät surfen.  Geben sie in Google den Namen Ihres Routers ein und dazu „protokoll“. Sie werden zu fast jedem Gerät eine Software finden die Gratis die Protokolle speichert. Diese sind in etwa gleichwertig wie das Protokoll von Loxxio, auch wenn dieses ein TüV Zeichen hat.

Beispiel RouterSysLog  >>>  / Download der neusten Version >>>

3 Antworten zu “LOXXIO – Nützt es was?

  1. Somit ist die Privatsphäre der Anwender dieser Geräte nach der Umstellung auf IPv6 gefährdet. Datensammler können registrieren, wie häufig und wie lange jemand auf bestimmten Webseiten unterwegs war und was er dort getan hat. “Smartphones sind persönliche Geräte, deshalb kann man das beobachtete Surfverhalten auf eine konkrete Person beziehen”, warnt c’t-Experte Johannes Endres.

  2. Somit ist die Privatsphäre der Anwender dieser Geräte nach der Umstellung auf IPv6 gefährdet. Datensammler können registrieren, wie häufig und wie lange jemand auf bestimmten Webseiten unterwegs war und was er dort getan hat. “Smartphones sind persönliche Geräte, deshalb kann man das beobachtete Surfverhalten auf eine konkrete Person beziehen”, warnt c’t-Experte Johannes Endres.

  3. Somit ist die Privatsphäre der Anwender dieser Geräte nach der Umstellung auf IPv6 gefährdet. Datensammler können registrieren, wie häufig und wie lange jemand auf bestimmten Webseiten unterwegs war und was er dort getan hat. “Smartphones sind persönliche Geräte, deshalb kann man das beobachtete Surfverhalten auf eine konkrete Person beziehen”, warnt c’t-Experte Johannes Endres.

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