Reingelegt – so schnell gehts


Um auf Ihre Produkte aufmerksam zu machen, werden immer wieder perfide Tricks benutz, ob nun von seriösen Anbietern oder nicht.

Hier ein Beispiel ohne Folgen,  die neue Art Bilder anzuzeigen.

Viele Online-Magazine benutzen die Werbung als Einnahmequelle und dies sei hier gar nicht in Frage gestellt.  Die neueren Templates erlauben das Einblenden dieser „Schaltflächen“ fast überall.

Aktiv ist das Format „Link“ – Werbung – Beitrag – Bild – „Link“ – Werbung

Dabei ist die Ansicht die der Betrachter erhält so eingeschränkt, dass die Werbung als „Beitrag“ betrachtet werden  kann.

Nehmen wir hier die „seriöse“ Seite Fuzzfix.com die immer wieder mit sensationellen Bildern aufwartet. Öffnet ein User diese Seite sieht er als erstes folgendes.

Reingelegt_2

Er sieht, dass dies eine Bilder-Story von 9 Bildern ist. Der Pfeil der Werbung kann so rasch als „Weiter“ betrachtet werden.  Klickt man darauf passiert an obigem Beispiel nicht viel, man landet auf einer seriösen Werbung für einen Web-Shop. Eigentlich würde aber der Beitrag folgendermaßen aussehen

Reingelegt_1

Hier ist klar die Buttons Prev / Next führen zum nächsten Bild.

Diverse „Anbieter“ nutzen dies aber schamlos aus. Klickt man auf einen solchen Werbe-Link, kann schnell eine Meldung erscheinen wie „um die Bilder vollständig zusehen, klicken Sie bitte auf Ok“ und ab diesem Augenblick ist Ihr PC geöffnet. Geöffnet? JA den was hinter dem OK für Code steht, können Sie nicht ahnen, jedoch geben Sie mit dem Klick Ihren Browser frei.

Für Erwachsene ist dies noch einigermassen „Hinterschaubar“ für Jugendliche auf Ihren Smartphons aber schon weniger. Ein Klick zu viel und man hat ein ABO für nichtsnutzige „Meldungen“ oder man hat sich bei einem „Pornanbieter“ Angemeldet. Falsch eingestellt sogar mit Telefonnummer und E-Mailadresse ohne dies zu bemerken. Mit obigem Trick umgeht man auch den Button „Jetzt kostenpflichtig bestellen“. Erst auf der Abrechnung des Providers werden dann die Kosten klar. Viel zu spät um noch zu reagieren.

Waren solche Fallen bis vor kurzem nur bei unseriösen Seiten zu finden, sind diese heute gang und gäbe bei vielen Online-Magazinen, bei Downloads und sogar bei Online-Zeitschriften die einem vor Internet-Fallen warnen.

Reingelegt_3

Oben wird vor dem eigentlichen Artikel der Screenshot eingeblendet. Auf dem PC mit bis zu 21 Zoll sieht man genau diesen Teil  . Hier wird man schnell auf eine Seite geleitet, die alles andere als zu empfehlen ist, oder doch?

Wie schnell man eine Fake-Seite aufbaut und es in Google ganz weit nach oben bringt, zeigten wir schon 2011 auf >>>

Mit den neuen Templates übergibt man als WEB-Seiten Besitzer die Werbung an Google, was da unten eingeblendet wird, entscheidet also nicht dessen Besitzer.  Themen bezogen könnte also jeder, der wie wir eine Seite in Google nach oben Pusht, hier stehen.

Fraglich immer wieder das Internet, dass voll in den Händen von Google steht.  Wir hinterfragen hier aber nicht Google sondern das System selbst.

Noch schlimmer sind heute die Downloads selber. Werden diese gratis angeboten, ist in den Installation-Paketen manch eine Software eingebettet die niemand will. Musste man früher bei den serösen Anbietern ein Kreuzchen machen wenn man diese Zusatzsoftware wollte, ist es seit 2 Jahren umgekehrt, man muss explizite ankreuzen wenn man den Schei…. nicht will. JAVA ist ein Spezialist für solche Standard-Updates.  Jedesmal versucht man ein unbrauchbares Browser Add-ON zu installieren.

Wir müssen darum unsere Jugendlichen und auch älteren Menschen sensibilisieren. Nachträglich zu melden „aber das hättest Du doch merken müssen“ nutzt keinem.

Invormativ:

Das obige Beispiel der Fuzzfix.com oder PC-Welt  ist als Hinweis gedacht, diese Seite vermittelt nach unserem Wissenstand keine Schadware in ihren Werbelinks.

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