Rechtsanwalt der Glückspielmafia verurteilt

Der Titel mag erfreulich klingen aber wie der Giessener Anzeiger berichtet..

Ein Gießener Rechtsanwalt, der sich wegen 75-fachen versuchten Betruges vor dem Landgericht verantworten musste, darf weiter als Anwalt arbeiten: Neben der Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verhängten die Richter der Zweiten Strafkammer nur ein teilweises Berufsverbot für seine Tätigkeit als Insolvenzverwalter und den Bereich Fremdgeldverwaltung.

Das Urteil mag nun die wieder auf den Plan bringen die der Meinung sind, dass man die grossen Gauner laufen lässt, die kleinen aber hängt. jedoch sprich hier der Beisatz wohl eine grosse Rolle

Das Urteil beruht auf einer Verständigung zwischen Richtern, Staatsanwalt und Verteidigung.

Der Angeklagte Rechtsanwalt (M. Bohn) hat Forderungen der Global Factoring Inc. aus den Jahren 2009/2010 geltend gemacht- Weiter Informationen zum Fall finden Sie auf den Seiten von antiabzockernet

Informativ:

Infos über die Abzocke und Hilferufe

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Zusammenstellung der Lotto Connection

FE* – Teilgeständnis in Frankfurt

Am ersten (26.9.2012) von bis zu 5 Verhandlungstagen, räumte der Hauptangeklagte Fehler ein, die er in der Vergangenheit gemacht habe.  Zumindest findet man folgende Prozess-Notiz im Internet:

Hier wird erwähnt:

Er habe die Grenze zwischen seriösen Produktverkäufen und moralisch bedenklicher Akquise überschritten. Er betonte aber gleichzeitig, beim Erstellen seiner Leitfäden und der späteren Verträge immer auf den Rat eines Rechtsanwaltes gehört zu haben.

Er schützt sich so selber in dem er den schwarzen Peter einem Rechtsanwalt zuschiebt.

Mehr zu berichten macht noch keinen Sinn. 4 Stunden hatte alleine die Anklageverlesung gedauert.  Vorgeworfen wird den beiden Hauptangeklagten im Betrugsprozess

 in der Zeit von Mitte 2010 bis Juni 2011 mindestens 100.000 Telefonkunden in Abofallen gelockt zu haben.

Leser erinnern sich das im Februar 2012 die Internet-Szene jubelte als bekannt wurde

1000 Polizisten, 64 Razzias: Schlag gegen Call-Center-Mafia

Quelle  Schweizer Handelsblatt

wir warten mal ab, die nächsten Prozesstage sind Heute (28.09.2012), 01.10.2012, 04.10.2012, 08.10.2012 jeweils um 9:15 Uhr Saal 12 E, 29. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt ( quelle Inside mega….)

Festzuhalten ist noch das die seit beginn der Betrügereien involvierte

europe holding AG

mit diversen CO/Adressen
Chamerstrasse 174
6300 Zug

(*) Polzin missbraucht anscheinend alle Firmennamen die in diesem Hause ansässig sind und lässt die CO Adresse auch öffentlich ausschreiben.

seit dem 2.5.2012 vom Freund aller Abzocker Polzin Udo Michael, deutscher Staatsangehöriger,  geführt wird und seit dem 11.9.2012 keinen eigenen Firmensitz mehr hat. Polzin ist aktuell tätig für: ExoLux AG, Terra Service AG in Liquidation, europe holding AG  usw….

Nach FE* und vor Polzin hat Danieli Domenicus Savio  diese „Firma“ geführt (24.2.2010 bis 2.5.2012). Der in Menzikon (Aargau-Schweiz) ansässige italienische Staatsbürger, hatte Gerüchte-weise im Februar auch Kontakt mit der Polizei, ist aber sonst in der Abzockerbranche eher ein unbeschriebenes Blatt. Sein neues VR-Mandat (seit 6/2012) einer ebenfalls in Zug ansässigen Firma lässt aber aufhorchen

Man brothers Group AG

c/o DD Immo Service Plus GmbH
Baarerstrasse 75
6300 Zug

Edit 4.3.2015 der Name eines deutschen Bürgers wurde mit FE* überschrieben.

Nach Saleshouse nun auch Helvetic MasterPlan AG aufgelöst

Nach dem Domizil-Löschantrag wird nun auch eine weitere Firma in Zug (wo so viele dieser lustigen Firmen sitzen) von Rechtswegen aufgelöst. Diesmal ist es die Helvetic MasterPlan AG die zuletzt von Robert Juric geführt wurde, der wiederum  mit der Saleshouse AG, ebenfalls in Zug, in Verbindung (Verwaltungsradmitglied) gebracht wurde und zum Freundeskreis von FE* (unter anderem Mitinhaber der DIS Deutsche Inkassostelle GmbH)) gehörte. ebenfalls kommt man über den Namen Robert Juric an die Firmen Media und Entertainment AG  sowie Pro Media Management (Verb. Person Winkler Hugo ). So sind per heute alle Firmen in denen Juric in irgendeiner weise involviert war, in Liquidation oder aufgelöst (in der Schweiz). Die letztgenannte ist unter neuer Leitung.

Der aus ?? und Deutschland stammende Rorbert Juric hat sich in der Schweiz nicht mehr gemeldet, so dass am 24.8.2012 die Auflösung der Firma beschlossen wurde.  (SHAB: 164 / 2012 vom 24.08.2012)

1. Die Helvetic MasterPlan AG, in Zug (CH-170.3.032.331-7) verfügt gemäss Eintragung vom 10.05.2012 über kein Rechtsdomizil mehr. 2. Mit Publikation vom 03.07.2012 wurde die Gesellschaft aufgefordert, innert 30 Tagen ein neues Rechtsdomizil zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden. 3. Die Gesellschaft stellte den gesetzmässigen Zustand innert Frist nicht her. Das Handelsregisteramt des Kantons Zug, 6301 Zug, erlässt deshalb gestützt auf Art. 153b HRegV folgende Verfügung: 1. Die Helvetic MasterPlan AG, in Zug (CH-170.3.032.331-7) wird von Amtes wegen aufgelöst und die Mitglieder des obersten Leitungs-und Verwaltungsorgans werden mit der bisherigen Zeichnungsberechtigung als Liquidatoren eingesetzt.

So ist eine weitere Adresse rund um die Gewinnspiel-Mafia gelöscht.  Lesen Sie dazu auch Konsumer.info  die sich im Februar um die lustigen Machenschaften bemühte.

Edit 4.3.2105 der bürgerliche Name eines angeschuldigten wurde mit FE* überschrieben

RTL – Punkt12 mal wieder mit „lustigem“ SMS Spiel

Bild (c) by Fernsehkritik-tv

RTL bzw das wunderbare Magazin Punkt12 weiss seit langem, dass sich die Sendung mit Beiträgen die keiner Wissen will, nicht nur durch Werbung finanzieren kann, sondern dass man die lieben Deutschen, Schweizer und Österreicher auch abzocken kann. So wird jeden Mittag eine aus dem Wettbewerb „Die dümmsten Fragen der Welt“ stammende Frage angezeigt und die Zuseher gebeten doch eine SMS zu senden, wenn sie diese beantworten können. Tausende tun dies jeden Mittag, je höher der Jackpot um so mehr Anrufer. Weiterlesen

Abofalle 2012 der TV wird gefährlich

TV Geräte die Inhalte vom Internet laden sind bald Standard. Damit ist neben den Computer, iPad, Telefon und Handy ein neues Potenzial für Abofallen entstanden.

Noch findet man relativ gut ausgeschriebene Angebote, jedoch wird sich wohl auch dies ändern. Weiterlesen

Win-Finder aufgeflogen –

Es ist schon ein „Zeitchen“ her, da gewannen tausende von Bürgern aus Deutschland, Schweiz und Österreich ungewollt Gutscheine für Parfüm oder andere Kosmetik.  Gleichzeitig wurde man dann „Mitglied“ beim Gewinnspiel-Abo  Win-Finder.com und über die Festnetz-Nummer wurden Beträge abgezogen.

Selbst bei Personen die sofort widersprachen zog Telomax GmbH die Kosten ein.

Nun haben hunderte von Beamten die Wohnungen und Geschäftsräume von involvierten durchsucht und Konten in Millionenhöhe eingefroren.

RBB bzw. verbraucherinfo.tv berichtet darüber >>>

http://www.dailymotion.com/embed/video/xq67oa
Bei Anruf Abzocke von verbraucherinfoTV

Wer die Rechnungen noch hat, kann zumindest bei Telecom die Beträge wieder zurückfordern.

3. März der Tag der vielen kleinen Verbrechen

3. März 2012

Nokia am Boden >>>

Bundesweite Berüge mit Lastschriften >>>

Youtube-Video der Woche (für die Seele)  >>>

Tierschänder aus Italien, Hunde sind auch nur Schweine >>>

Titelgeschichte. Verbraucher werden immer dümmer (verkauft)…

Heute Nacht gingen wir mal wieder den Foren und Blogs, den News aus Abzocke und so weiter nach. Wir mussten feststellen, dass viele Foren und Blogs ihre Bemühungen, aktuell zu berichten, aufgegeben haben. Viele Adressen verlaufen sich auch in nicht mehr aktuellen Foren, mit Aussagen die nicht mehr zutreffen, falschen Informationen und kopierten Artikel die nie bereinigt wurden. So liegen in Foren Musterbriefe, einst kopiert, die man gar nicht mehr nutzen sollte um sich nicht selber zu schädigen.

Viele Blogs haben auch das Datum des Beitrages nicht angezeigt. So stehen aktuell ausgeschriebene Artikel, die aber mehr als 1oder 2 Jahre alt sind.

Das Internet ist eine gute Sache, aber solche Informationen sind sehr gefährlich. Einmal geschrieben verweilen die Artikel im Netz.

Ähnlich verläuft es ich bei Zeitschriften. Da einige Verlage bereits heute (3. März) die April-Ausgabe auf den Markt werfen, sind dort 1-Aprilscherze vorhanden die der Leser heute eher nicht als solche betrachtet. Auch haben die einschlägigen Magazine der Computer-Branche immer wieder die Zukunft vor Augen, berichten von Windows 9, bevor die 8 auf dem Markt ist, von PC die etwas können, was es noch nicht gibt, aber vergessen die aktuellen Versionen und Systeme.  Zum Beispiel ein reißerischer Artikel. Alles über die Internet-Abzocke – so schützen Sie sich -. Im Heft selber sind dann 1 1/2 Seiten dem Thema gewidmet, davon 1/2 durch Werbung belegt. Es gibt also nicht viel zu sagen. Weiterlesen