Steuerfahnder schwächen die Wirtschaft

Warum Steuerfahnder die Wirtschaft schwächen

Eine Kolumne von Wolfgang Münchau in Spiegel Online

Wau ein wahrlich gefährlicher Titel der Wolfgang Münchau in Spiegel Online publiziert.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Reaktionen der Leser nicht gerade sanft herüber kommen, obwohl Münchau das Ganze zu erklären versucht. Die Meinung des Autors ist, dass nun das dem Staat zu Gute kommende Geld, nicht eben der Wirtschaft zugute kommt, sondern lediglich eine Steuererhöhung ohne ökonomisches Resultat ergibt.

Andersherum ist er der Meinung, dass die Steuersünder dieses Geld anderweitig und so der Wirtschaft förderlich, wieder ausgegeben hätten, würde man es ihnen belassen.

Wir meinen ein heisses Thema, dass sich zu lesen lohnt und sich auch darüber Gedanken zu machen. Haben Sie mal nachgerechnet, was die bisherigen Ausgaben alleine für die Steuer-CD’s aus der Schweiz gekostet haben und der Aufwand der betrieben wurde um das Steuerabkommen Bach ab zu schicken.  Bedenkt man, dass alle Länder mit der Schweiz um ein solchen buhlen, dann verstehe ich als „normaler“ Mensch die Welt nicht mehr.

Bankgeheimnis hin oder her, wer Betrug unterstützt und nachweisbar sogar fördert (CSS), ja nachweisbar sogar „Ausländer“ mit solchen Geldverschiebungen ködert, ist Straffällig und müsste in der Schweiz vor Gericht. Mit einem solchen Urteil würde auch das Bankgeheimnis seine Bedeutung verlieren. Zudem obliegt es der Regierung, Niederlassungen von betroffenen Banken in Deutschland ganz einfach zu schliessen.  Oder ist dies wie beim Gammelfleisch, wo nachweisbar ein  ganzer Ring beteiligt war und schlussendlich nur der Metzger bestraft wird???

Aber eben, so denke ich, und nicht die Welt.